Laurent Tapie: In zwei Wochen ist Full Tilt Poker endgültig verkauft

In einem Interview mit iGamingFrance bestätigte Laurent Tapie die Einigung mit dem US-Justizministerium. Zudem fügte der Geschäftsführer der Groupe Bernard Tapie hinzu, dass der Vertrag zur endgültigen Übernahme von Full Tilt Poker innerhalb der nächsten zwei Wochen unterzeichnet sein sollte.

Laurent Tapie reagiert damit auf die Meldung von Subject Poker, dass sich die Groupe Bernard Tapie und das Department of Justice wegen der Auszahlung der Spieler geeinigt hätten. Genaue Details zu den Rückzahlungsplänen gab Tapie jedoch nicht preis.

Das DoJ übernimmt die Auszahlung der US-Spieler und die GBT kümmert sich um die restlichen Kunden. Allerdings ist die letzte Hürde immer noch nicht genommen, denn die FTP-Anteilseigner müssen der Übernahme immer noch zustimmen.

Schon mehrfach wurde angekündigt, dass dieser Vertrag bald unterzeichnet sein soll, doch bisher haben Ray Bitar und Co ihre Macht nicht abgegeben. Allerdings scheint die Einigung mit dem US-Justizministerium den Anteilseignern einen Vorteil zu bringen.

In der E-Mail von Ray Bitar an die Anteilseigner steht „Meiner Meinung nach wird das DoJ […] den laufenden Rechtsstreit mit Full Tilt beilegen […] Sobald ich das Angebot erhalten habe, werde ich mich mit unseren Anwälten in Verbindung setzen, so dass die Bedingungen des Angebotes unseren Mitgliedern zur Verfügung gestellt werden, damit diese darüber entscheiden können.

Sicherlich werden sich Ray Bitar, Howard Lederer, Chris Ferguson sowie Rafe Furst immer noch der Staatsanwaltschaft stellen müssen, doch wie der Fall von Anurag Dikshit zeigt, kann eine Einigung erzielt werden und vermutlich müssen Bitar und Co nicht annähernd so viel zahlen.

Laurent Tapie ist sich zumindest sicher, dass die Anteilseigner ihre Unterschrift setzen werden. In dem Interview mit iGamingFrance sagte er „Bis zum Ende der Woche erstellen wir einen Kontrakt, der innerhalb der nächsten 15 Tage unterzeichnet sein soll. Kurz darauf wird es ein Statement geben, dass zusätzliche Informationen gibt.

[cbanner#2]

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich Hochgepokert.com vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.

Einen Kommentar schreiben