Full Tilt Poker will über 98 Millionen US-Dollar vom Justizministerium zurück

Am 14. November 2011 war die Deadline für Full Tilt Poker, um Ansprüche beim US-Justizministerium geltend zu machen und sich wegen der Klage im Rahmen des Black Friday zu melden. Kurz vor Ablauf der Frist wurden im Namen diverser Tochterfirmen des Online Poker Rooms Forderungen eingereicht, um eingefrorenes Geld wieder zu bekommen.

Die Namen der Firmen sind Pocket Kings Consulting Ltd., Pocket Kings Ltd., Tiltware LLC., Kolyma Corporation A.V.V., Vantage Ltd. sowie Filco Ltd. und unterzeichnet wurden die Dokumente von Chris Ferguson.

Ähnlich wie bereits Ray Bitar, scheint Chris Ferguson für Filco persönliche Ansprüche geltend zu machen. Spannend ist hierbei, dass Filco unter anderem ein Konto bei der WestLB in Deutschland hält.

Bei Vantage und Kolyma sowie Tiltware geht es um Spiergelder und insgesamt $98.276.540 auf diversen Konten, unter anderem auch bei der SunFirst Bank. Im letzten Dokument werden keine Summen genannt, lediglich elf Konten von Pocket Kings.

Warum jetzt erst die Ansprüche gelten gemacht wurden, ist unklar. Man kann lediglich vermuten, dass man bei Full Tilt Poker gehofft hat, die Übernahme durch die Groupe Bernard Tapie würde vor der Deadline über die Bühne gehen.

Bei GBT ist man wegen der Forderungen nicht besorgt. Anwalt Behn Dayanim äußerte sich gegenüber PokerStrategy mit: „Wir hatten keine Beteiligung bei den Anträgen, aber wir wussten davon. Die Forderungen besorgen uns nicht und ändern auch nichts an den aktuellen Verhandlungen mit dem DoJ.“

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