Full Tilt Poker dürfte sich um U.S. Lizenz bemühen

Der Deal zwischen der Groupe Bernard Tapie und dem U.S. Department of Justice könnte für die Pokerplattform der Schlüssel zurück auf den U.S. Markt sein. Jedenfalls erlaubt die Übereinkunft Full Tilt sich um eine Lizenz zu bemühen, sollte der U.S. Markt reguliert werden.

Seit dem 15. April, dem „Black Friday“, operiert Full Tilt Poker nicht mehr in den Vereinigten Staaten. Wie Full Tilt Anwalt, Jeff Ifrah, bekannt gab, könnte der Deal zwischen der GBT und dem DoJ in Zukunft die Türen zurück auf den amerikanischen Markt öffnen. Bisher gingen alle Anstrengungen der GBT in den Verhandlungen mit potentiellen Investoren in die Richtung, die Plattform „im Rest der Welt“ wieder auf den Markt zu bekommen.

Dass die GBT sich um die Rückzahlungen an die Nicht-US Spieler kümmert, während das DoJ die Rückzahlungen an die US-Spieler übernimmt, sahen bislang viele als Zeichen dafür, dass Full Tilt Poker sich in Zukunft gänzlich auf den „Rest der Welt“ fokussieren würde.

Die Realität sieht jedoch ganz anders aus. Der Deal zwischen den beiden Seiten würde es Full Tilt Poker, laut Jeff Ifrah, nun sogar erlauben sich um eine U.S.-Lizenz zu bewerben, sollte der Pokermarkt von der amerikanischen Regierung reguliert werden.

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„Der Deal, der zwischen den Investoren und dem DoJ geschlossen wurde, festigt den Weg, damit die Spieler entschädigt werden und er festigt hoffentlich den Weg für ein neues FTP und einen damit verbundenen Re-launch. Diese Zwei zusammen (Anm.d.Red.: GBT und DoJ) sind gut für Poker, gut für die Industrie und gut für die Spieler“, sagte Ifrah gegenüber ESPN.com.

Auch für den Markt außerhalb der U.S.A. wird FTP eine neue Lizenz beantragen müssen, sollte die Seite wieder online gehen wollen. Die nötige Lizenz dazu könnte von einem alten Bekannten kommen. Die Alderney Gaming Control Commission hat bereits ihre Bereitschaft geäußert, eine solche Lizenz auszustellen, sollten das Unternehmen und ihre neuen Besitzer Interesse daran haben.

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