Hollywood Poker: Tobey Maguire zieht Schlussstrich unter Pokeraffäre

Tobey „Spiderman“ Maguire lenkt im Betrugsfall, um den inhaftierten Hedgefonds-Manager Brad Ruderman, ein und hat durch die Rückzahlung von Pokergewinnen eine Klage beigelegt. Wie das Online-Portal „people.com“ unter Berufung auf Gerichtspapiere berichtete, hat der Schauspieler 80 000 Dollar an die Kläger gezahlt.

Maguire war gemeinsam mit anderen Spielern, wie z.B. Ben Affleck, Leonardo DiCaprio oder Gabe Kaplan verklagt worden, die an einer High-Society Pokerrunde teilgenommen hatten. Maguire und Co. gewannen große Summen von Brad Ruderman.

Der 48-jährige Hedgefonds-Manager  ist mittlerweile von einem Gericht verurteilt worden und sitzt derzeit eine zehnjährige Haftstrafe wegen Betrugs und Steuerhinterziehung ab. 25 Millionen Dollar von Investoren hatte er veruntreut und u.a. bei den Promi-Pokerrunden verschleudert.

Sein Treuhänder verklagte Maguire und dessen Mitspieler zur Rückzahlung ihrer Gewinne, um damit die Betrugsopfer zu entschädigen.

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Maguire und Affleck leugneten jegliches Fehlverhalten und der Spidermandarsteller legte sogar Beweise vor, er selber hätte Geld an Rudermann verloren. Letztlich scheint es jedoch so, als wolle Maguire durch die Rückzahlung der 80.000 Dollar an die Kläger einen Schlussstrich unter der Geschichte ziehen.

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