Glücksspiel in der Schule!


Die britische Charity Organisation GamCare, die Spielsüchtige unterstützt, fordert Politiker auf, Kindern in der Schule Glücksspiel zu lehren. Eine hitzige Diskussion ist dadurch entfacht.

Der Inhalt des Vorschlags der Charity Organisation ist die Aufklärung des Glücksspiels bei Kinder ab 12 Jahre. Die Schule beziehungsweise die Schulstunde sei in dieser Hinsicht die beste behutsame Umgebung. GamCare möchte erreichen, dass die Schüler Strategien lernen, die dabei helfen Ihren Glücksspielerfolg weitestgehend zu maximieren. Besonders beim Würfelspiel „Craps“ und den Spielautomaten sei es wichtig, dass die Kids sich ihre Gewinnchancen ausrechnen können.

Natürlich hat dieser Vorschlag eine hitzige Diskussion entfacht. Viele Briten und auch zahlreiche Politiker bezeichnen die Idee als grotesk und sind der Meinung, dass dies zu einem noch schlimmeren Suchtverhalten führen wird. Im Gegensatz dazu steht die Labour Party, eine der drei großen politischen Parteien in England. „Durch die Idee des Glücksspiels in der Schule werden die Kinder auf die Erwachsenenwelt vorbereitet“, so die Partei.

Eine Aufklärung über Glücksspiel und Spielsucht ist sicher ein richtiger Weg. Da Glücksspielseiten auch in der Onlinewelt immer beliebter werden, sollte man darüber nachdenken, nicht nur in Großbritannien das Thema genauestens zu erläutern.

Foto: spielsucht.at

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