PokerStars: Auflagen für ‚Protest Sit-Out‘ Spieler

Online Anbieter PokerStars hatte für 2012 viele Änderungen im Rake- und VIP-System angekündigt. Nach vielen Protesten lenkte man jedoch beim Branchenführer ein und behielt das aktuelle System bei. Lediglich die Berechnung der VIP-Vergabe wurde geändert, was manchen immer noch ein Dorn im Augewar. Spieler organisierten sich zum Streik am 1. Januar und besetzten Tische ohne zu spielen, was ihnen nun angekreidet wird.

PokerStars hat im Vorfeld der Streikankündigung schon bekanntgegeben, dass man sich den Geschäftsbetrieb nicht stören lassen möchte und Spieler, die andere Kunden stören, mit Auflagen versehen werden. Einige Spieler, welche die maximale Anzahl von Cash Game Tischen blockierten, erhielten nun Restriktionen auf ihre Accounts. So wurde die Anzahl der spielbaren Tables reduziert, andere haben ihren Account nach eigenen Angaben vorläufig komplett gesperrt bekommen.

Einen vergleichbaren Streik gab es bei PokerStars.fr, allerdings führte dieser damals zum Erfolg. Ein Grund für den Unterschied mag darin liegen, dass die Umstellung der VIP-Berechnung zur ‚Weighted Contributed Calculation‘ nicht von allen Spielern abgelehnt und immer noch diskutiert wird. Die neue Methode sieht vor, dass Spieler die mehr Rake zahlen auch mehr VIP bekommen.

Update (15:00 Uhr):

PokerStars hat sich aufgrund der Meldung rund um die Restriktionen für ‚Protest Spieler‘ bei unseren Kollegen von PokerStrategy mit einem „exklusiven Statement“ zu Wort gemeldet und unterstreicht noch einmal, dass etwaige Sperren nur temporär sind. Zudem wird weiterhin am Dialog mit den Spielern festgehalten und man hofft zusammen, auf eine passable Lösung zu kommen.

—> Überblick zum Spielerstreik auf PokerStars


Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich Hochgepokert.com vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.

Einen Kommentar schreiben