Regulierung in den Staaten: Die Firmen positionieren sich

Die Bemühungen für einen regulierten Online Glücksspielmarkt in Nevada gehen schnell voran. Die Firmen positionieren sich gut und starke Partnerschaften werden gegründet. Caesars Interactive Entertainment übernimmt den nächsten Schritt und arbeitet nun mit LBPoker.fr zusammen.

Wenn es um die Bemühungen des regulierten Online Glücksspielmarktes geht, dann ist Caesars Interactive Entertainment ganz weit oben im Programm. Vor kurzem wurde erst die Zusammenarbeit mit 888 bekanntgegeben. Das Caesars hat somit die Position des Auftraggebers und 888 wäre der Softwarelieferant der Online-Plattform. Kurz darauf kam die Meldung über ein neues Gebäude von Caesars, das über 450 neue Arbeitsplätze in der anhaltenden Rezession in Las Vegas schaffen soll.

Jetzt folgte der nächste Schritt. Caesars Interactive Entertainment hat sich zu einer „langfristigen strategischen Partnerschaft“ mit dem französischen Online-Poker-Betreiber LB Poker entschlossen, das wurde am Montag bekannt gegeben. Grund dafür seien Marken wie die WSOP noch mehr zu fördern und ein wichtiger Akteur auf dem internationalen Pokermarkt zu werden. „Wir freuen uns jetzt auf eine langfristige Zusammenarbeit mit LBPoker und hoffen eine sehr starke Onlineplattform zu gründen“, sagte Mitch Garber, Chief Executive Officer von CIE. LB Poker betreibt derzeit die französisch regulierte Seite BarierrePoker.fr, die ebenfalls die WSOP Marke stark fördert.

Aber nicht nur Caesars Interactive Entertainment will am amerikanischen und internationalen Online Glücksspielmarkt Fuß fassen. Wie das Las Vegas Review Journal berichtet, ist auch Fertitta Interactive für den Online Markt. Ursprünglich war eine Kooperation mit Full Tilt Poker geplant, die jedoch durch den Black Friday nie zustande kam. „Wir unterstützen die Regulierung von Online-Poker“, so Lorenzo Fertitta, Gründer des Unternehmens. „Unsere branchenführenden Software verfügt über die Einhaltung der strengsten Vorschriften der Gesetze.“ Bereits im Oktober wurde der Pokersoftware Entwickler CyberArts aufgekauft.

Folgen wir den Entwicklungen in den Staaten, so steht der Regulierung des Online Glücksspielmarktes wohl nichts mehr im Wege. Ansonsten würden die interessierten Firmen sicherlich nicht hunderte von Millionen an Dollar ausgeben.

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