Antigua und Barbuda wendet sich erneut an die Welthandelsorganisation

Es ist ein Kampf zwischen David und Goliath. Antigua und Barbuda hat die Vereinigten Staaten von Amerika herausgefordert und sich bei der Welthandelsorganisation beschwert. Das war im Jahr 2004 und die WTO gab dem karibischen Zwergstaat recht. Doch die USA stellen sich immer noch quer, nun will Antigua und Barbuda erneut vor die WTO treten.

Antigua und Barbuda möchte sich erneut bei der Welthandelsorganisation beschweren, denn die USA haben Glücksspielanbieter des Karibikstaates als illegal deklariert und unterbinden so den Handel. Dies verstößt klar gegen geltende Rechte der WTO.

Harold Lovell, Finanz- und Wirtschaftsminister von Antigua und Barbuda, hat angekündigt, sich bei der WTO zu beschweren. Der Grund für einen neuen Versuch sei die Meldung des US-Justizministeriums bezüglich des Wire Act im Dezember. Das Department of Justice (DoJ) hat damals eine neue Interpretation des Gesetztes aus dem Jahr 1961 herausgegeben und ausdrücklich klargestellt, dass sich dieses Gesetz nur auf Sportwetten bezieht.

Damit sieht Antigua und Barbuda seine Chance, dass lokale Glücksspielanbieter ihre Dienste auch in den USA anbieten dürfen. Der Karibikstaat wird sicherlich ein zweites Mal recht bekommen, doch ob sich die USA dieses Mal der Entscheidung beugen, beliebt weiterhin fraglich.

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