Niederländische Regierung will staatliche Casinos verkaufen

Noch vor acht Jahren sorgten die staatlichen Casinos in den Niederlanden für dicke Gewinne. Nun fahren die Spielbanken Verluste ein. Der Staat will die Glücksspieltempel verkaufen, doch Gewerkschaften bekunden ihre Bedenken.

Im Jahr 2004 brachte Holland Casinos dem Staat noch €122 Millionen ein. Im Jahr 2010 waren es bereits €10 Millionen Verlust. Schuld gibt man der Wirtschaftskrise, doch auch Online Casinos sollen der Grund für schwindende Besucherzahlen sein.

Aus diesem Grund will man die insgesamt 14 staatlichen Spielbanken verkaufen. Investoren aus den Vereinigten Staaten von Amerika haben bereits 2006 ihr Interesse bekundet. So hat damals Harrah’s Entertainment rund fünf Milliarden geboten. Inzwischen ist der Kaufpreis deutlich gesunken.

Während man beim Staat in dem Verkauf eine elegante Lösung sieht, bemängeln Gewerkschaften eine mögliche Übernahme. Gerüchten zufolge, soll nach einem Verkauf die Zahl der Casinos auf vier reduziert werden, was viele der insgesamt 4.000 Arbeitsplätze gefährden würde.

Quelle: Aachener Nachrichten

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