Ecuador verbietet Casinos

Gestern verstummten die zahlreichen Slot Maschinen und Roulettekessel zum letzen Mal in Ecuador, denn am Samstag den 17.03.2012 trat das neue Anti-Gaming Gesetz in Kraft.

 Trotz zahlreicher Glücksspielexperten, die davor warnten das hiermit nur das illegale Glücksspiel gefördert werde, hielt Präsident Rafael Correa an seinem Kurs fest. Es gab eine Übergangszeit von 6 Monaten, jedoch hofften die ca. 3.200 Beschäftigten im Casino Bereich und die 22.000 indirekt im Casino Betrieb involvierten Personen doch noch auf eine Kursänderung. Nun wird neben einer zusätzlichen Belastung des Staates für Sozialleistungen auch noch ein Budgetloch von 13-15 Millionen US-Dollar zu stopfen sein.

Die Begründung von Correa, welche für diesen Entschluss maßgeblich entscheidend war, ist dass der Casino Betrieb die moralisch schlechte Gesellschaft anzieht, es wird die Geldwäsche gefördert und zudem stehen der Steuerhinterziehung Tür und Tor offen.

Man darf gespannt sein, wie sich der nun illegale Glücksspielmarkt in Ecuador entwickeln wird. Wie man bereits in vielen anderen Staaten gesehen hat, führen restriktive Gesetze oft nicht zum gewünschten Effekt.

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