Unabhängiger Bericht bestätigt die Alderney Gambling Control Commission

Der Skandal um Full Tilt Poker hat immer noch kein Ende gefunden. Die Gerüchte um einen Verkauf ziehen sich seit Monaten. Die geprellten Kunden des Online Poker Rooms wollen in erster Linie ihr Geld sehen, doch auch der Gerechtigkeit soll Genüge getan werden. Wer alles Schuld am Desaster trägt, ist schwer zu sagen. Die verantwortliche Lizenzierungsbehörde wäscht ihre Hände in Unschuld und hat dies nun offiziell bestätigt bekommen.

Bereits im Dezember letzten Jahres wurde bekannt, dass es eine Untersuchung zum Fall „Alderney Gambling Control Commission gegen Full Tilt Poker“ geben wird. Die AGCC hatte dem Online Poker Raum die Lizenz entzogen, jedoch erst lange nach dem Black Friday und den Problemen mit den Auszahlungen.

Nun ist das Ergebnis da. Der unabhängige Bericht sagt ganz klar aus, dass die Behörde im Fall FTP „angemessen, fristgerecht und fair“ gehandelt hat. Das komplette Dokument umfasst zwölf Seiten und wird von uns zum Download zur Verfügung gestellt.

André Wilsenach, Geschäftsführer der AGCC, sieht sich durch den Bericht bestätigt, räumt jedoch ein, dass man vieles verbessern kann. Die finanziellen Probleme bei FTP waren nicht bekannt, da die AGCC auf ihre Kunden und deren Finanzberichte vertrauen musste, jedoch nicht selbst prüfen konnte. Ob hier zukünftig stärker kontrolliert wird, bleibt abzuwarten.

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