Geht wählen! – jede Stimme zählt in Schleswig-Holstein

 Am Sonntag geht es in Schleswig-Holstein darum, wer das nördlichste Bundesland Deutschlands in den nächsten vier Jahren regiert. Aber für alle Pokerspieler geht es auch um ein wenig mehr. CDU und FDP haben sich klar für eine Legalisierung und Regulierung des Online-Marktes positioniert. SPD und Grüne hingegen blockieren jegliche Bemühungen in diese Richtung weiterhin.

Schleswig-Holstein ist ein kleines Bundesland und hat dennoch den Aufstand gewagt. Wolfgang Kubicki (FDP) und Hans-Jörn Arp (CDU) haben Wort gehalten. In der Frage der Regulierung des Glücksspiels zeigten CDU und FDP klare Kante. Sie haben dafür gesorgt, dass Schleswig-Holstein das modernste Glücksspielgesetz Deutschlands verabschiedet hat. Erste Sportwetten-Lizenzen wurden bereits vergeben, Online-Poker Lizenzen sollen in Kürze folgen.

Fachleute versprechen sich von dem schleswig-holsteinischen Glücksspielgesetz eine Austrocknung des Graumarkts, mehr Spielerschutz, mehr Geld für den Breiten- und Spitzensport, zusätzliche Arbeitsplätze an der Förde und höhere Steuereinnahmen. „So erhält z. B. der Landessportverband Schleswig-Holstein durch den regulierten Glücksspielmarkt nun deutlich mehr Geld für den Behinderten- und Breitensport“, bestätigen Hans-Jörn Arp und Wolfgang Kubicki.

Alle anderen Bundesländer haben hingegen bis heute keinen neuen Staatsvertrag ratifiziert. „Die 15 anderen Bundesländer tun damit auch nichts, um Spielerschutz und Suchtprävention im bestehenden unkontrollierten Markt im Internet sicher zu stellen“, so Arp. Trotzdem plädieren die anderen Parteien im Kieler Landtag dafür, sich den übrigen 15 Bundesländern anzuschließen, die mit ihrem Staatsvertrag Online-Poker verbieten und maximal 20 Sportwettenanbieter zulassen wollen.

Der Aufruf an alle Pokerspieler in Schleswig-Holstein – egal welches politischen Coleurs – muss also lauten: „Geht raus wählen! Es geht auch um die Zukunft von Poker in Deutschland. Positionier dich!“

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