Südafrika will gegen illegales Glücksspiel vorgehen


Südafrika – auch im Land der Gegensätze wird gepokert. Und das nicht nur legal. Nun will die Regierung eine klare Strategie entwickeln, um das illegale Glücksspiel einzudämmen.

Laut dem südafrikanischen Handels- und Industrieminister Rob Davies, ist es an der Zeit, dem illegalen Glücksspiel Einhalt zu gebieten. Er fordert von der Regierung eine klare nationale Strategie zur Bekämpfung und Beseitigung der Missstände. Um seinen Plan voranzutreiben hat er bereits das National Gambling Board (NGB) beauftragt, einen Aktionsplan vorzubereiten.

Davies ist der Meinung, dass die Regelung in Bezug auf Glücksspiel in einem weiteren Gutachten zusammengefasst werden soll. Der nächste Schritt sieht vor, eine öffentliche Anhörung in den gesamten Kleinstädten des Landes abzuhalten. Angetrieben wird das Vorhaben von dem Nationalrat der Provinzen (NCOP). „Die Bevölkerung wurde aufgefordert sich an diesen öffentlichen Anhörungen zu beteiligen, damit auch ihre Ansichten und Fragen im Zusammenhang mit dem Glücksspiel berücksichtigt werden können,“ führt Davies weiter aus.

Dieses Jahr fand zum zweiten Mal die WSOP Afrika in der Hauptstadt Südafrikas statt. Gastgeber und Repräsentat war der fünfmalige Braceletgewinner Scotty Nguyen. Für das dreitägige Main Event (24. – 26. Februar) kamen insgesamt 218 Teilnehmer zusammen, sodass es um $634.380 an Preisgeldern ging. Joe-Boy Rahme setzte sich am Ende durch und durfte sich über $158.595 freuen.

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