PokerStars führt Kampf gegen Tracking Sites – Sharkscope und OPR geben nach

Nachdem im April bereits die Tracking-Seite PokerTableRatings dem Druck des größten Poker-Anbieters im Internet nicht stand halten konnte, gaben nun zwei weitere Tracking-Seiten nach. Sowohl Sharkscope als auch Official Poker Rankings haben bekannt gegeben, dass es Turnierergebnisse künftig nur noch im Opt-In-Verfahren gibt.

Sharkscope und OPR waren für viele Spieler wichtige Quellen, wenn es darum ging, Informationen über ihre Gegner zu bekommen oder ihr eigenes Spiel zu analysieren. Künftig wird dies nicht mehr so einfach, denn ab sofort müssen PokerStars-Spieler nur per Opt-In-Verfahren (Anfragen müssen explizit bestätigt werden) ihre Daten freigeben, damit andere Spieler sie sehen können. Die beiden Anbieter gehören mit PokerProLabs.com zu den wichtigsten Tracking-Seiten.

Interessant ist der Gedanke, dass es schon im Jahre 2009 bei Sharkscope die Möglichkeit des Opt-Out bestand. Seit diesem Zeitpunkt war es Spielern lediglich verboten, die Daten während eines laufenden Turniers einzusehen. 

Die Aufzeichnung von Cash Game Daten sind klar gegen die Richtlinien von PokerStars. Doch die Aufzeichnung von Turnieren war bisher nicht speziell geregelt. “In den letzten Jahren haben wir uns bemüht, um mit PokerStars zusammenzuarbeiten. Bedauerlicherweise ist nun die Zeit gekommen, dass PokerStars von uns verlangt, das Opt-In Verfahren für ihre .com Spieler zu benutzen.“, sagte ein SharkScope Administrator im eigenen Forum. Eine ähnliches Statement veröffentlichte auch Offical Poker Rankings. Beide Seiten werden nun auf der „PokerStars Accepted List“ geführt.

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