Gibraltar baut US-Beziehungen aus – Auswirkungen auf amerikanischen Online Gaming Markt?

Neusten Berichten zu Folge scheint der für Online Poker so wichtige Stadtstaat Gibraltar seine Beziehungen zu den USA ausbauen zu wollen. Welche Auswirkungen dies auf den amerikanischen Online Gaming Markt haben könnte, lässt sich im Moment aber nur abschätzen.

Ende April ging der Staat an der Südspitze der iberischen Halbinsel einen Schritt auf die USA zu, indem eine Delegation rund um den „Glücksspiel Minister“ Gilbert Licudi zur „Global Interactive Gaming Summit and Expo“ (GIGSE) geschickt wurde. Durch die Präsenz auf der Gaming Konferenz vom 24. bis 26. April in San Francisco, erhoffte man sich die Beziehungen zu den USA zu erneuern und Fortschritte für die Öffnung des amerikanischen Marktes für Online Glücksspiel zu erreichen. Die Voraussetzungen für positive Gespräche schienen auch gut zu sein, da sowohl der Gouverneur von Nevada Brian Sandoval, als auch Mark Liparelli, der Vorsitzende des Nevada State Gaming Control Boards anwesend waren und sich laut Minister Licudi der US-Markt langsam dem Online Gaming öffne.

Nevada nimmt dabei eine Vorreiterrolle ein, da es der erste Staat ist, der über die Verteilung von Lizenzen für Online Poker debattiert. Auf der anderen Seite gebe es laut Minister Licudi einige Anbieter in Nevada, die anstreben Lizenzen auf Gibraltar zu erwerben. Verschiedenen Berichten zu Folge, soll es in diesem Zusammenhang mehrere Gespräche und Treffen zwischen der Delegation aus Gibraltar und zwei in Nevada operierenden Glücksspiel Anbietern gegeben haben. Somit gebe es auf beiden Seiten großes Interesse, die Beziehungen beider Staaten zu verbessern, so Licudi. Zwar hat es bisher nur Gespräche und keine konkreten Einigungen gegeben, jedoch scheint sich die US-Regierung langsam dem Online Glücksspiel anzunähern und zu öffnen.

Ein Schritt in die richtige Richtung ist mit den Gesprächen und Meetings auf der GIGSE auf jeden Fall getan.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich Hochgepokert.com vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.

Einen Kommentar schreiben