Hollywood-Poker: Der Fall Tobey Maguire & Co ist beendet

Wir erinnern uns. Gegen den Spiderman Star und bekennenden Pokerliebhaber Tobey Maguire wurde aufgrund der Teilnahme an illegalen Pokerrunden Anklage erhoben. Bei den Homegames, die zwischen 2006 und 2009 regelmäßig 2 mal wöchentlich stattfanden, waren auch andere Hollywoodgrößen wie Matt Damon, Ben Affleck und Leonardo DiCaprio beteiligt. 

Fondsmanager und Hauptveranstalter der Homegames Brad Rudermann verzockte in während der Partien Millionen an Dollar. Berichten zufolge sollen es sich bis zu $25 Millionen gehandelt haben. Als Bankroll benutzte er dazu einfach das Kapital seiner Kunden. Mittlerweile sitzt Rudermann wegen Computer- und Kapitalanlagebetrugs hinter Gittern. 

Natürlich wollten die geprellten Kunden ihr Geld wieder bekommen und verklagten Rudermann. Dieser gab an, ein Teil ihres Geld bei der illegalen Pokerrunde verloren zu haben und klagte darauf seine Verluste von Tobey Maguire, Matt Damon, Ben Affleck, Leonardo DiCaprio, Gape Kaplan, Baseball Star Alex Rodriguez und weiteren Personen ein. 

In der Anklageschrift forderte der Insolvenzverwalter der geprellten Rudermann-Investoren $311.200 von Maguire, da dieser „kein rechtlich durchsetzbares, vertragliches Recht hatte und nicht dazu berechtigt war, Zahlungen des Schuldners aus unrechtmäßig zweckentfremdeten Geldmitteln zu erhalten.“ Maguire  leugnete jegliches Fehlverhalten und der Spidermandarsteller legte sogar Beweise vor, er selber hätte Geld an Rudermann verloren. Letztlich schien es jedoch so, als wollte Maguire durch die Rückzahlung der 80.000 Dollar an die Kläger einen Schlussstrich unter der Geschichte ziehen.

Auch Gape Kaplan musste zahlen. Von ihm wurden $62.000 gefordert, er war bereit $28.000 zurück zu zahlen. Berichten von celebuzz.com zufolge sei die Sache nun beendet und die Teilnehmer der illegalen Pokerrunde haben nichts mehr zu befürchten. Dies bestätigte nun der Konkursverwalter Howard Ehrenberg. Er sei froh, dass er für die geprellten Kunden immerhin im Schnitt 30 Cent pro Dollar zurückerstattet bekommen hat.

Die Hollywood-Cashgames mit einem Mindesteinsatz von 100.000 Dollar fanden abwechselnd in den Privathäusern der Stars und in namhaften Nobel-Hotels statt, welche keine Berechtigung besitzen, um Poker im Staat Kaliforniern anzubieten. Es wurden sogar extra private Dealer sowie Securitypersonal für die Runden engagiert.Über die Details während der illegalen Pokerrunden wurde nicht gesprochen.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich Hochgepokert.com vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.

Einen Kommentar schreiben