Online Poker in Spanien – kein Übertrag der Spielerdaten möglich – erste Lizenz für PokerStars

Seit heute werden in Spanien die Lizenzen für den künftig regulierten Online-Gaming Markt herausgegeben. Kurz vor der Frist wartete die spanische Gambling Comission (DGOJ) noch mit einer unliebsamen Überraschung auf. Unternehmen, die bereits spanische Klienten haben, werden nun doch entgegen aller Ankündigungen nicht in der Lage sein die Accounts von der .com-Plattform auf die .es-Plattform zu übernehmen, wenn sie am 5. Juni live gehen.

Der verbotene Übertrag betrifft nicht nur die Accounts der Spieler, sondern auch bereits erspielte VIP und FPP-Points. Das heißt zum Beispiel bei PokerStars, dass die Spieler nicht weiter auf den Supernova- und Supernova-Elite Status gehen können.

Damit will die spanische Regierung vor allem für Chancengleichheit sorgen. Gerade neue Casino-Unternehmen, die bisher nicht in Spanien aktiv gewesen seien, würden bei einer nahtlosen Nutzung des .com-Potentials etablierterer Unternehmen schon von Beginn an ins Hintertreffen geraten.

Ab heute wird sukzessive die Vergabe der ersten Lizenzen bekannt gegeben. Mittlerweile könnten viele der etablierten Unternehmen ihre Zustimmung für eine Steuerrückzahlung bereuen. Die heutige Bekanntgabe ist gerade für die großen Unternehmen ein schwerer Rückschlag.

In einer Pressemitteilung von PokerStars-Sprecher Erik Hollreiser hieß es heute trotzdem:

„Wir sind sehr glücklich heute eine Lizenz für den spanischen Pokermarkt erhalten zu haben. Wir starten mit der Seite pokerstars.es am 5. Juni. Spanische Spieler können bis dahin weiter auf der Seite pokerstars.com spielen.“

„Wie immer, wird PokerStars den Spielern einen erstklassigen Kundenservice, eine ausgezeichnete Software und hervorragende Sicherheit bieten. Sie können sicher sein, dass Ihr Geld in dieser Übergangssituation absolut sicher und verfügbar ist. Weitere Details über den Übergang von pokerstars.com zu pokerstars.es werden nächste Woche bekannt gegeben.“

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