Die WSOP ist ein wahres Sport-Event geworden

Die beiden Sportwettenbüros „Rio Race“ und „Sports Book“ nehmen dieses Jahr auch Wetten für den jeweils letzten Tag eines WSOP-Events an. Dabei werden die Quoten wie bei richtigen Sport-Events nach den Fähigkeiten der Spieler ausgerichtet.

Als Daniel Negreanu beispielsweise den Final Table des $1.500 PL HE-Events mit nur 28 Big Blinds erreichte, bekam er trotzdem eine Quote von 6:1. „Eigentlich hätte er nach Chipcount eine Quote von 8:1 oder 9:1 bekommen müssen“ sagt Howard Greenbaum, Regional VP des Specialty Gaming Caesars Entertainment Corp. „Wir haben ihm mehr Respekt gegeben, als seine Chips hergegeben haben.“

Sportwetten bei der WSOP waren erstmals im November 2011 zugelassen. Auch deshalb dürfen die Spieler ihre Chips erstmals nicht mehr selber abzählen. Das erledigt nun ein Supervisor und sendet die Chipcounts an die Wettbüros. Dan Pemberton, Direktor für Specialty Games im Rio sagte, dass Spieler nicht auf sich selber setzen dürften. Wenn sie es trotzdem versuchen, gebe ich ihnen danach in der Regel bessere Quoten. Denn ihr Selbstbewusstsein ist ein zusätzlicher Pluspunkt.“

Es gibt außerdem ein Winning-Cap von $1.000. „Wir wollen, dass die ganze Sache vorerst ein Spaß bleibt“, so Howard Greenbaum. Deswegen müsste selbst ein Phil Ivey die Limits akzeptieren. „Wir wollen erst lernen, wie genau es funktioniert. Und dann wird es vielleicht irgendwann so groß sein, wie bei einem Football Game.“

Noch lohnt es sich deutlich mehr das Turnier zu gewinnen, statt Chipdumping zu betreiben. Die höchste bisher abgegebene Wette: $300.

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