Die stolze Jubel-Kolumne – Team Las Vegas und neue Kollegen – Meine Karriere geht weiter

Immer schön geschmeidig bleiben. Alles dreht sich, alles bewegt sich und die besten Leser der Welt haben sich eine ebenso weltbewegende und weltbeste Seite verdient. Hochgepokert.com macht einen Schritt nach vorne. Weil wir es wollen, weil es Spaß macht und weil es wahrscheinlich auch noch schlau ist obendrein. Im News-Bereich haben wir unser Team verstärkt. Unter den zahlreichen Bewerbungen, für die ich mich an dieser Stelle im Namen der ganzen Redaktion bedanken möchte, wurden eine Jung-Redakteurin und ein Jung-Redakteur ausgewählt. Alisha Zillmann und Ralf Kraus bekommen einen Probemonat und ich bin mir ganz sicher, sie werden diese Chance nutzen. Beide sind nämlich mehr als talentiert und selbstverständlich auch ebenso motiviert. – Willkommen im Team!

Apropos „Team“. Wir von Hochgepokert.com haben eine transatlantische Auslandsniederlassung eröffnet. Wir sind somit überkontinental präsent und das mit vollem Elan.  Das „Team Las Vegas“ hat seine Arbeit aufgenommen. Täglich werden fangfrische WSOP-News zubereitet und prompt und kostenfrei auf den Bildschirm Deines Vertrauens geliefert. Lennart Hennig sorgt für die bewegten Bilder. Fabian Grubler fotografiert, schreibt und kurbelt rund um die Uhr. Die Fans von Jens Knossalla (und wer bitte schön ist kein Fan von Jens Knossalla?) müssen sich zwar noch ein wenig gedulden, aber der Grandmaster des Pokermikrophons kommt im Laufe des Monats dazu und verstärkt das  Hochgepokert.com Team Las Vegas. Und weil sich unsere Jungs da drüben so anstrengen, haben wir gleich ihnen zu ehren, eine kleine feine Spezialseite angelegt. Da findest Du dann täglich die heißesten News, die schönsten WSOP-Bilder und alles was Du sonst noch wissen musst.

Aber auch meine Karriere geht weiter. Ich bin nicht aufzuhalten und bekomme spät aber doch, was ich mir schon immer verdient habe. Meine Kolumne reicht mir nicht mehr. Mein Kopf ist so voll mit schrägem Unrat und bösem Unsinn. Das muss alles raus irgendwie und wenn man mich dafür bezahlt, umso besser. Keine Sorge, den Lesern unserer lauschigen Seite bleibe ich hier an diesem gemütlichen Plätzchen selbstverständlich erhalten. Jetzt wo wir uns alle so gut verstehen. Irgendwie zumindest. Mein Aufgabengebiet erweitert sich nur um den Bereich „Sports“. Pünktlich zur Fußball-EM startet meine neue Kolumne. Wer eine Vergangenheit hat, braucht sich um die Zukunft nicht zu sorgen oder so. Und mit Sportwetten kenne ich mich aus. Oder korrekt formuliert, kannte ich mich mal aus. Ich war sogar einmal recht erfolgreich, damals wie Karl-Heinz Rummenige noch bei Inter Mailand spielte und drei von zwei Spielen torlos endeten. Wie auch immer, mit Tipps werde ich sehr vorsichtig sein. Das überlasse ich unseren Wett-Pros Stig und Goran. Ich werde mehr so über das Rundherum schreiben. Über alles Unwichtige und Unwesentliche ohne, dass das Wesentliche und Wichtige doch deutlich weniger spannend wäre. Aktueller Arbeitstitel meiner Kolumne (ändert sich aber stündlich) wäre „Neues aus dem Cafe Kings.“ – Bin aber für Vorschläge offen und dankbar.  Wer eine Idee hat, wie meine Kolumne heißen könnte, möge doch bitte die Kommentarfunktion nutzen, um mir seinen Vorschlag mitzuteilen. Zu gewinnen gibt es selbstverständlich nichts Fixes. Eher so eine variable, mehr imaginäre Summe mit leichtem Hang zur kompletten Selbstauflösung. Ich werde nämlich während der Fußballeuropameisterschaft wetten. Startkapital ist €300. Der Gewinner des Wettbewerbes: „Götz sucht einen Titel für seine Sportkolumne“ ist mit 50% des nicht zu erwartenden Gewinnes dabei. – Ende der Durchsage in eigener Sache.

Und weil ich gerade beim Thema Sportwetten bin. Eigentlich kann ich alles erklären was so in einem Casino passiert. Auf Wunsch niste ich mich ein im Kopf eines Dealers, eines Floormans und wenn es sein muss, verrate ich die tiefsten Gedanken und Ängste eines Casino-Managers. Manches allerdings bleibt auch mir unerklärlich. Zum Beispiel Dealer R. seines Zeichens, einer der besten und schnellsten Kartengeber in einem der besten Cardrooms Europas. Quasi im Vorbeilaufen rechnet er am Omaha-Tisch Hauptpot, 1. Sidepot, 2. Sidepot und alles was dazugehört. Fehlerfrei und weder vier brüllende Chinesen, noch zwei bitterbös fluchende Perser können ihn bei seinen Kopfrechenkünsten  stören. Kürzlich trafen wir uns im Mittelgang des Casinos und unterhielten uns über die kommenden Fußball-EM. „Götz, kennst du ein Wettbüro, wo man folgende Kombination spielen kann? Polen-Griechenland, Deutschland-Portugal, Tschechien-Polen und Deutschland-Dänemark?“ „Leichte Frage.“ antwortete ich: „Das kannst du sicher überall spielen, aber warum willst du Matches wetten, die über zehn Tage verstreut sind?“ Der junge Kollege schüttelte unwillig den Kopf: „Wegen der Quote, weil bei vier Spielen multipliziert sich alles. Verstehst du das nicht?“. „Klar versteh ich das“ antwortete ich: „Aber wenn du zwei Spiele kombinierst und dann hoffentlich gewinnst, kannst du den Betrag nehmen und auf den dritten Spieltag setzen, wenn deine Wetten nicht gewonnen wurden, sondern auch gut im Sinne der Stärkeverhältnisse waren.“ „Aber dann habe ich doch nicht den Multiplikator. Du verstehst das nicht mit den Wetten“ sagte der Einstein unter den Dealern und entschwand. – Später hatte ich ihn dann am Omaha-Tisch. Fehlerfrei wie immer, manchmal streiften sich unsere Blicke und ich merkte, wie sehr ich ihn wohl enttäuscht hatte. Bis jetzt dachte er wohl, ich sei schlau und dabei verstehe ich das nicht einmal mit dem „Multiplikator“. – Und so was wie ich, bekommt dann noch eine Sportkolumne. Der Junge wird sie garantiert nicht lesen. Auf den Rest der Welt darf ich noch hoffen. Immerhin.

Götz Schrage 

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