WSOP Main Event: Religiöser Brauch lässt Spieler an Tag 5 ausblinden


Jarrett Nash wird an Tag 5 beim Main Event der WSOP nicht mehr gesehen und sein Chipstack von über 500.000 wird ausgeblindet. Sein Cousin lässt Card Player telefonisch wissen, dass er aufgrund des jüdischen Sabbat nicht spielen kann. Am Ende belegt er Platz 171 und bekommt dafür immerhin 44.655,- Dollar Preisgeld.

Wie sagt man so schön – der Glaube versetzt Berge. Im Falle von Jarrett Nash war es sein gut 500.000 Chips-Berg, über den sich anteilig alle Spieler am Tisch freuen durften, weil Nash sich an Tag 5 nicht mehr zu seinen Chips gesellte. Sein Cousin nennt uns den Grund dafür: „Ich schätze er ist aufgrund des religiösen Glaubens seiner Frau einfach nicht da. Er ist mit ihr bis nach acht Uhr auf dem Zimmer. Sie haben vor kurzem geheiratet, somit ist es das erste Mal, dass dies passiert. Und ich glaube, dies ist seine erste große (Poker)Auszahlung.“

Das WSOP-Personal bestätigt gegenüber Card Player die Geschichte und lässt wissen, dass nach Tag 4 Nash zu ihnen meinte, dass er wegen eines religiösen Brauchs nicht mehr erscheinen wird. Nash wird auf seinem Zimmer im Bellagio bleiben. Auch der Versuch von Card Player Nash auf seinem Zimmer zu kontaktieren, blieb erfolglos.

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Von 6598 Spieler hat er sich unter die besten 282 Spieler nach Tag 4 gespielt und lässt nun dennoch die Chance verstreichen, weiterhin um die Siegprämie von gut 8,5 Millionen Dollar mitzuspielen. Jack Effel, Turnier-Direktor bei der WSOP, meinte es wäre keine Seltenheit, dass Spieler sich bei Turnieren an den späteren Tagen aus verschiedenen Gründen nicht mehr blicken lassen. Auch nach etwa 6 Uhr Ortszeit in Las Vegas, hatte Nash sein Preisgeld noch nicht abgeholt.

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