Casino-Mogul Sheldon Adelson und das unmoralische $100.000.000 Angebot

Wie bereits mehrmals berichtet ist Sheldon Adelson eine der schillerndsten Lichtgestalten der Casino Branche. Der 1933 in Boston gebohrene Unternehmer ist der Besitzer der Las Vegas Sands Gruppe und laut Forbes hat er ein geschätztes Vermögen von ca. 30 Milliarden US-Dollar. Sein Konzern erstreckt sich von Las Vegas bis nach Macau und seit einiger Zeit treibt er das sogenannte Eurovegas Projekt voran, wir berichteten bereits mehrmals darüber.

Nun machte der bekennende Republikaner wieder einmal politisch von sich reden. Wie bereits bei vergangenen US-Präsidentenwahlkämpfen füllte er die Kassen der Republikaner mit sehr spendablen Zuwendungen. Da beim Wahlkampf 2012 sämtliche Obergrenzen an Wahlkampfspenden durch Privatpersonen bzw. Unternehmen aufgehoben wurden, lässt das die Republikaner natürlich himmelhoch jauchzen. Bereits im Januar erhielt der republikanische Präsidentschaftskandidat Newt Gingrich von Adelson eine Spende von 10 Millionen US-Dollar. Das half am Ende jedoch nur bedingt und wie allerseits bekannt trifft nun Mitt Romney auf Barack Obama.

Wie bereits durch sämtliche Medien verlautbart hat Sheldon Adelson vor wenigen Wochen abermals bekannt gegeben, die Republikaner zu unterstützen, und dieses Mal wurde noch tiefer in die Porto-Kassa gegriffen. Adelson machte mal eben 100 Millionen US-Dollar locker. Der Grund hierfür dürfte aber eine kalkulierte Investition in sein Kerngeschäft, dem Glücksspiel sein, denn die Republikaner stehen diesem sehr positiv gegenüber.

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Adelson hat sich mit dieser gigantischen Spende natürlich nicht nur Freunde gemacht. Die bekannte US-Amerikanische Stand Up Comedian Sarah Silverman hat nun eine Gegenkampagne der etwas anderen Art gestartet. Sollte Sheldon Adelson diese Spende von 100 Millionen US-Dollar an Barack Obama überweisen, wird sie sich sagen wir „sehr freundschaftlich“ bei ihm bedanken.

Aber seht am besten selbst das nicht ganz ernst gemeinte Video:

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