US-Senator Reid: „Wir arbeiten hart an einem Bundesgesetz zur Legalisierung von Online-Poker“

Der Black Friday ist nun schon eineinhalb Jahre her. Und trotzdem hat sich in den USA noch nicht viel bezüglich der Regulierung und Legalisierung von Online-Poker getan. Nun sendeten die beiden Senatoren Harry Reid (Demokraten-Nevada) und Whip Jon Kyl (Republikaner-Arizona) ein Zeichen der Hoffnung. Man arbeite hart an einer Gesetzvorlage und erhoffe sich vor allem Unterstützung aus dem Lager der Republikaner.

Nah dran an einer Abstimmung im Repräsentantenhaus der USA sei man, behauptete kürzlich US-Senator Harry Reid. Nun erhoffe man sich vor allem die Unterstützung der Republikaner. Gegenüber dem „National Journal“ erklärte Reid außerdem, dass er und Senator Whip Jon Kyl hart an dem Gesetzesentwurf gearbeitet hätten. Nun sei es eine Frage der Lobbyarbeit, wie viel Unterstützung die Initiative letztendlich bekommen könne.

Obwohl Reid sich nicht näher über die konkreten Erfolgsaussichten äußerte, verriet ein Insider bei den Demokraten in Washington dem Journal, dass Reid und Kyl „sehr nahe“ an einer positiven Lösung des Problems seien. Die nun forcierte Öffentlichkeitsarbeit sei, so der Informant vor allem nützlich, um die noch notwendigen Stimmen zu aktivieren.

Trotz eines möglichen Bundesgesetzes arbeiten die einzelnen US-Staaten nach wie vor an separaten Gesetzesentwürfen. Nach der Aufhebung des 1961 verabschiedeten Federal Wire Acts – der das Angebot von Spielen im Internet untersagte – ermöglicht es den Staaten nun eigene Lösungen zu finden.

In Delaware, New Jersey und Kalifornien sind Gesetzesinitiativen bezüglich einer Legalisierung von Online-Poker weit gediehen. Am weitesten ist man diesbezüglich allerdings in Nevada, wo wohl schon in sechs Monaten wieder Online-Poker gespielt werden kann. 

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