IGT/Entraction: Massenverbannung im Netzwerk

Das IGT Network, ehemals Entraction, hat bekannt gegeben, dass die Liste der blockierten Länder noch länger geworden ist. 20 weitere Nationen wurden gesperrt, darunter Spanien, Australien, Zypern und Belgien. 

Das Entraction Netzwerk ist für die strikte Einhaltung der Gesetzgebung bekannt. Länder, in denen Poker in der Grauzone liegt, werden einfach der Zugang zur Software verwehrt. So sperrten sie unter anderem im Vorjahr Spieler aus der Türkei, Israel, Norwegen, Russland und sogar überraschenderweise Kanada. 

Spanien und Belgien sind nun auch auf der Liste. Dies ist allerdings nicht überraschend, denn die neuen Regulationen des Glücksspielmarktes haben viele Netzwerke abgelehnt und sich daraufhin zurückgezogen. Die neue spanische Regierung verlangt von den Online Poker Anbietern unter anderem Steuerrückzahlung für die letzten vier Jahre. In Zypern wurde Onlinepoker nun komplett verboten. Nun hat die Polizei auf Zypern offenbar begonnen mit Wettladen-Kontrollen das neue Gesetz durchzusetzen. Auch hier ist es logisch, dass die Spieler aus Zypern gesperrt werden. Warum Australien allerdings auf der Liste steht ist noch nicht so ersichtlich. Ähnlich wie in Kanada wäre es hier möglich eine Lösung zu finden. Doch das Netzwerk entscheidet sich dagegen. 

Somit sind nun bereits über 50 Länder auf der IGT/Entraction Blacklist. Südafrika, China, Elfenbeinküste und Monaco gehören seit Neuestem ebenfalls dazu. 

International Game Technology ist ein Spielautomatenhersteller mit Sitz in Las Vegas und gehört zu den Firmen, die sich für eine Online Glücksspiellizenz in Nevada beworben haben. 

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich Hochgepokert.com vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.

Einen Kommentar schreiben