Black Friday: Haben Ultimate Bet Spieler Pech gehabt?

Während gestern überall zu lesen war, dass PokerStars endlich den Deal zwischen dem Branchenprimus, dem DoJ und Full Tilt Poker bekannt gegeben hatte, stellt sich die Frage, was eigentlich mit den Spielern von Ultimate Bet und Absolute Poker passiert. Gibt es noch Hoffnung auf sein Geld?

Momentan ist unklar, was mit Spielern passiert, die auf den Plattformen Ultimate Bet und Absolute Poker gespielt haben. Hier scheint noch keine Lösung gefunden. Die Vereinbarung mit dem DoJ sieht unter anderem vor, dass die „Absolute Poker Affiliates Gruppe“ sämtliche Vermögenswerte verliert. Der Pokerroom, für den unter anderem Phil Hellmuth und Marc Gork geworben haben, steht wohl komplett vor dem Aus. 

Poker Player Association (PPA) Vorstandsmitglied Patrick Fleming sieht keine guten Aussichten für die Spieler. „Die AP / UB Spieler sind in einer deutlich schwächeren Position als Full Tilt Spieler.“ Bei der Anklage gegen AP / UB fehlt eindeutig der Anklagepunkt „Betrug“ und somit könnten die Spieler nicht als „Opfer“ klassifiziert werden. Dies sei bei Full Tilt Poker der Fall gewesen. Allerdings räumte er ein, dass es so ziemlich das gleiche Prinzip war. Sie haben den Kunden versprochen, dass das Geld sicher sei, haben es nach dem Black Friday allerdings nie zurückzahlen können. So hoffe er, dass „das DoJ die UB/AP Spieler auch als Opfer“ ansieht. 

Während dessen dürfen sich Full Tilt Spieler aus Nicht-US Länder auf ihr Geld freuen. Diese erhalten, wie gestern bekannt gegeben, in spätestens 3 Monaten ihr Geld. Spieler in den USA müssen ein längeres Prozedere in Kauf nehmen. Sie müssen beim DoJ einen Antrag stellen, um an ihr Geld zu kommen. 

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