WPT Paris Tag 3: Philipp Gruissem immer noch in Front – Quoss immer noch in Top 10

Der dritte Tag der WPT im Aviation Club de France in Paris ist in trockenen Tüchern und für die Deutschen ergibt sich ein unverändertes Bild. Philipp Gruissem ist Chipleader, Fabian Quoss ist immer noch in den Top 10. Michael Kwiek ist ebenso noch unter den verbliebenen 24 Spielern des Feldes. Nur Dominik Nitsche und Marko Neumann mussten die Segel streichen.

Es dauerte nur wenige Minuten, dann waren schon zu Beginn von Tag 2 für Shortstack Marko Neumann alle Messen gelesen. Mit AdJd hatte er seine letzten Chips investiert und war auf QdQc von Matt Salsberg getroffen. Zwar war bei einem Flop von Ah3cQh die Doorcard gut, aber eben nicht gut genug. Der Jc gab Marko zwei weitere Outs, aber der River Tc machte am Ende alle Hoffnungen zunichte.

Salsberg war es dann auch, der Tony G mit seinen Queens aufs Bike schickte, indem er mit AK auf dem Flop einen König traf. Auch der Bustout von David Benyamine ging auf das Konto des Amerikaners.

Besonders bitter war das Ende von Dominik Nitsche, ebenfalls noch vor dem Geld. Mit AdTh war er preflop all in und bekam den Call von Kyle Julius. Der zeigte AsTs und alles sah nach einem Split Pot aus. Aber das Board brachte Th4s3s 3h Js, den Flush für Julius und das Aus für Nitsche.

Auf Platz 28, der Bubble erwischte Frankreichs Poker-Legende Antony Lellouche, der mit seinen Kings in die fatalen Asse eines Kontrahenten lief. Auf Platz 27 war Jason Mercier busto und erhielt den Mincash von 13.305 Euro.

Kurz vorher war es zur vielleicht spektakulärsten Hand des Tages gekommen. Philipp Gruissem, zu diesem Zeitpunkt Zweiter in Chips war mit dem ebenfalls ganz gut im Futter stehenden Ekrem Sanioglu aneinander geraten. Nach einem Flop von Ts9d8h ging Sanioglu nach Bet und Raise all in. Gruissem überlegte lange und machte schließlich mit den Worten „ich kann das nicht folden und entschuldige mich jetzt schon, wenn ich dich aussucke“ den Call. Er hielt mit JhJd einen Open Ender und Overpair. Doch Sanioglu hatte mit 9c9h das Set getroffen. Der Turn 3d war noch gut doch die 7h auf dem River vollendete die Straight von Gruissem, schickte den sichtlich enttäuschten Sanioglu an die Rails und brachte den Deutschen mit fast einer Million Chips mit weitem Abstand an die Front des Chipcounts.

Immer noch in den Top 10 befindet sich Fabian Quoss. Und auch Michael Kwiek ist noch im Rennen um den Titel in Paris.

Insgesamt treten 24 Spieler den heutigen Tag 3 an. Dann wird auf den Final Table heruntergespielt.

Das sind die Chipcounts der verbliebenen 24 Spieler:

(Level 17, Blinds 2.500/ 5.000 (Ante 500), Average Chipstack: 282.500)

1. Philipp Gruissem, 1.060.000

2. Matt Salsberg, 951.000

3. Idris Ambraisse, 591.000

4. Bruno Lopes, 440.000

5. Joe Serock, 411.000

6. Jérome Douieb, 402.000

7. Mohsin Charania, 307.000           

8. Grégoire Boissenot            , 299.000

9. Fabian Quoss, 279.000

10. Florian Leconte, 266.000

11. Raphaël Abitbol, 263.000

12. Timothy Adams, 208.000           

13. Theo Jorgensen, 201.000

14. Bryan Colin, 201.000

15. Daniel Amara, 180.000

16. Kyle Julius, 122.000

17. Juha Helppi, 114.000

18. Jean-Philippe Rohr, 101.000

19. Michael Kwiek, 100.000

20. Jacques Enjoubault, 87.000

21. Kyle Cheong, 78.000

22. Dan Djorno, 70.000

23. Nicolas Cardyn, 67.000

24. Andrew Lichtenberger, 54.000

 

Und das sind die Payouts:

1. € 400.000 (Inkl. $25k WPT Championship seat)

2. € 264.600

3. € 170.065

4. € 125.775

5. € 94.615

6. € 75.765

7. € 62.575

8. € 50.010

9. € 37.640

10-12. € 27.445

13-15. € 22.595

16-18. € 19.240

19-21. € 16.835

22-24. € 15.065

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