Hat Europa zu viele Pokerturniere?

Das Team der Concord Card Casinos kämpft mit Händen und Füssen um die bevorstehende Neuauflage der Concord Million einen Erfolg werden zu lassen und möglichst einem Overlay aus dem Weg zu gehen. Kritische Stimmen werden laut und bemängeln marketingtechnische Fehler.. Aber mal die Hand aufs Herz: Eine Million Euro garantierter Preispool für gerade mal 500 Euro Buyin. Solch ein Turnier vor zwei Jahren und man hätte die Spieler auch mit 12 Leuten an einen Tisch ferchen und nur die ersten zehn Plätze bezahlen können. Man hätte wahrscheinlich die 2000 Tickets innerhalb einer Woche verkauft. Auch heute noch ist es sicherlich ein absolutes Turnierhighlight – selbst im internationalen Geschäft. Ist das Problem nicht ein ganz anderes?

Der Turnierplan ist bis zum Anschlag gestopft. Bis zum Jahresende kann man fast jede Woche ein Major-Event in Europa spielen. Die EPT hat bis zum Jahresende mit San Remo und Prag noch zwei Stopps. In Barcelona wird die EMOP und die WPT National ausgetragen. In Baden findet im Casino Austria Ende Oktober die Poker EM statt. In Kopenhagen und in Prag wird es noch eine WPT geben und die Russian Poker Tour wird wieder in Kiev stattfinden. Selbstverständlich gibt es auch wieder die Master Classics of Poker im Holland Casino, Amsterdam. Die EMOP macht nochmal Zwischenstopp in Irland.

Und dann gibt es ja noch die wöchentlichen Angebote aus dem Kings Casino und dem Montesino. Da stellt sich wirklich die Frage wieviel Pokerturniere verträgt Europa noch? Fakt ist, dass es für die landbased Casinos immer schwieriger wird einen passenden Termin für ein Pokerturnier zu finden und das Risiko von Overlays immer grösser wird. Sollten weiterhin so viele Anbieter ein Stück vom Kuchen abschneiden wollen, wird zum Schluss der Kunde darunter leiden, da die Garantien wohl nicht dauerhaft tragbar sind.

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