Nackter Prinz Harry belebt Geschäft in Vegas

Jeder liebt royale Skandale, nicht nur die britische Yellow Press. Auch Sparten-Medien wie Hochgepokert.com berichteten über den Skandal rund um Prinz Harry, als er bei einer etwas zu ausgelassenen Party die Hüllen fallen lies und die „Kronjuwelen“ von der gesamten Presse auf Seite 1 präsentiert wurden. Wir alle erinnern uns an die Fotos, die Harryy beim Strip-Billard zeigen.

Klar war dieser Vorfall keine positive Image Kampagne für die Nr.3 der britischen Thronfolge, jedoch für Las Vegas kam diese gratis PR zu einem hervorragenden Zeitpunkt.

Denn Las Vegas versucht bereits seit geraumer Zeit mehr als Ziel für Unterhaltungs-Tourismus zu gelten, als bloß mit vollen Gambling-Bereichen zu werben.

Die Kollegen von „Review-Journal“ haben kürzlich mit der Las Vegas Convention and Visitors Authority gesprochen, und bekam auf Anfrage sinngemäß folgendes Statement. „Die Agentur ist mehr als erfreut über den medialen Rummel Rund um Prinz Harry. Die LVCVA startete eine humoristische Kampagne, die sich gegen den Fotografen der Fotos richtet. Denn jeder in Vegas sollte sich an den Kodex What happens in Vegas, stays in Vegas halten.“

Auch berichtete Bloomberg vor Kurzem, dass die Casinos in Sin City immer mehr in die Erweiterung der Nicht-Gaming Bereiche investieren. Momentan fließen viele Milliarden US Dollar in die Verbesserung der Zimmer, Pools, Bars und Restaurants.

Ein Sprecher der The One Group gab Bloomberg folgendes Statement:„Man kann weltweit im Internet spielen, zudem in den diversen Indianer Reservats und in zahlreichen US-Bundesstaaten live sein Glück versuchen. Nun stellt sich für die lokalen Investoren die Frage, wie soll Vegas auf diese Konkurrenz reagieren? Unsere Antwort: Dann werden wir die größte und beste Party Stadt der Welt.“

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