Euro-Vegas Ungarn: Träumerei oder Realität?

Wie Hochgepokert.com bereits berichtete, will der amerikanische Milliardär und Casinomogul Sheldon Adelson in Madrid ein europäisches Las Vegas erbauen. Diese Idee ist allerdings nicht unbedingt neu. In der westungarischen Stadt Bezenye, an der Grenze zu Österreich, ist man eigentlich schon sehr lange einen deutlichen Schritt weiter.

Bereits im Jahr 2006 hatte die österreichische Asamer – Gruppe, der Immobilienentwickler Alfred Supersberger und Hard Rock International den Zuschlag für das Projekt und eine 20 – jährige Lizenz erhalten. Laut derStandard.at ist ein Casinoprojekt der Superlative geplant. Auf insgesamt 16 Hektar sollen mehr als 300 Millionen Euro investiert werden. Insgesamt soll ein Komplex mit 200 Spieltischen und 3000 Spielautomaten entstehen. Ein Vier-Sterne-Hotel mit 350 Zimmern und einem Wellness-Bereich soll das Angebot abrunden. 

Im Gegensatz zu dem Megaprojekt von Sheldon Adelson in Madrid soll in Ungarn bereits nach zwei Jahren Bauzeit, also im Jahr 2014, der erste Komplex fertiggestellt sein und in Betrieb gehen. Der ungarische Staat rechnet mit jährlichen Steuermehreinnahmen von ca. 70 Millionen Euro. Das Projekt soll insgesamt 1200 neue Arbeitsplätze schaffen, die zum Großteil mit ungarischen Landsleuten besetzt werden sollen.

Die Unternehmensgruppe will die Hälfte der Investitionen aus eigenen Mitteln aufbringen und die anderen 50% mit Fremdmitteln finanzieren. 

Ob das Projekt aber tatsächlich startet, bleibt abzuwarten. Laut Konzessionsvertrag hätten bereits 2009 die Bauarbeiten beginnen sollen. Zu Beginn war von mehreren Milliarden Projektvolumen die Rede. Diese Summe hat sich mittlerweile mehr als deutlich reduziert.

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