Italien: Online-Pokermarkt bricht ein

Seit September 2008 hat die italienische Regierung den Online-Pokermarkt im Lande reguliert. Italien war der große Vorreiter der sogenannten Insellösung. Geduld und reguliert sind nur .it-Webseiten, die allerdings nur Spieler mit einer italienischen IP zulassen. Anders ist es dort z.B. in Frankreich. Auch Frankreich hat eine solche Insellösung, erlaut es aber auch ausländischen Spielern auf deren Seiten zu spielen. Die französischen Websites erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit auch bei den deutschen Spielern.

Zu Beginn kamen immer neue Erfolgsmeldungen aus Italien. 2009 und 2010 gab es deutliche zweistellige Zuwächse. Allerdings ist der Spielermarkt auf diesen regulierten landesspezifischen Seiten halt nicht unbegrenzt. Höheres Rake und die begrenzte Anzahl an Tischen wirken sich langsam aber sicher auf den Umsatz aus. Über IP-Generator versuchen immer wieder viele italienische Spieler diese Restriktionen zu umgehen und an somit auf den grösseren .com-Seiten zu spielen. Die italienische Regulierungsbehörde AAMS veröffentlichte letzte Woche aktuelle Zahlen, nachdem es zweistellige Rückgänge zu verzeichnen gibt. 

Von August 2011 bis 2012 sank der generierte Revenue von 33,8 Millionen Euro auf 23,4 Millionen. Ein Rückgang von dramatischen 30,7%. Während die Turnierzahlen einigermaßen stabil blieben und lediglich einen Rückgang von 5,1% zum Vorjahreszeitraum verzeichneten, brach der Cashgame-Bereich um satte 41% ein.

Wieder einmal wird die Option geprüft die länderspezifischen Märkte in Italien und Spanien zusammenzulegen, um die Attraktivität der Seiten zu steigern. Bereits ab 2013 könnte dieser Plan umgesetzt werden, da auch der spaniscche Markt weit hinter den Erwartungen zurückbleibt. Sicherlich wäre es auch hilfreich, wie in Frankreich, ausländische Spieler zuzulassen. Schließlich spielt ja eigentlich jeder gerne mit den, aufgrund ihrer lockeren Spielweise, beliebten italienischen Spielern eine Partie Cashgame.

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