Bwin.Party – Spielerpool wird zusammengeführt

Lange ist es her und nur noch wenige Spieler können sich daran erinnern. Party Poker war der dominierende Anbieter im Netz und die unangefochtene Nummer 1. Durch den nicht ganz freiwilligen Rückzug aus dem US-Markt im Jahre 2006, befand sich der ehemalige Branchen-Primus im Abwärtstrend. Nach der Übernahme von Party Poker durch den ehemaligen Mitbewerber von Bwin erhofft man sich neue Impulse.

Momentan kämpft man laut Pokerscout.com immer mit dem IGame-Netzwerk um Platz 2 auf der Traffic-Rangliste. Platz 1 ist uneinholbar an Poker Stars vergeben. Allerdings wird Party Poker nun auch den Abstand von Platz Zwei auf Drei deutlich vergrössern. Im November werden Bwin und Party Poker ihre Spieler auf der Party Poker-Plattform zusammenführen. Bwin steigt damit endgültig bei Ongame aus.

Ende September waren die Verkaufsbemühungen von Bwin endlich erfolgreich. Man verkaufte das Netzwerk mit einen herben Verlust an die Unternehmensgruppe Amaya. Der Weg war also frei um die langersehnte Fusion mit Party Poker jetzt auch physikalisch umzusetzen. Nachdem der Traffic auf beiden Seiten deutlich zurück ging, erhofft man sich nun, durch den grösseren Spielerpool, sein Angebot verbessern zu können. Auch die nicht so frequentierten Varianten wie Omaha, Stud oder Mixed Games können jetzt mit volleren Tischen in den verschiedensten Limits locken.

Wie lange Bwin.Party allerdings Rang 2 im Traffic-Ranking einnehmen werden bleibt fraglich. Schließlich öffnet am 06. November der alte Gigant Full Tilt Poker wieder seine Pforten. Trotz der vielen Skandale der Vergangenheit gehen Branchenkenner davon aus, dass Full Tilt sehr schnell wieder auf Platz 2 klettern wird.

[cbanner#11]

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich Hochgepokert.com vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.

Einen Kommentar schreiben