Was verdienen die Bosse in Las Vegas?

Langsam bewegen sich die Zahlen im Casinobusiness nach oben, die Glitzermetropole in der Wüste findet zu alter Stärke zurück. Grund genug sich mal die Gehaltsabrechnungen der Top Executives in Sin City anzuschauen.

Absolute Nummer 1 ist der President of Las Vegas Sands Corporation, Michael Leven. Sein Grundgehalt im letzten Jahr betrug stattliche 23.5 Millionen Dollar. Zusätzlich aber kassierte er sagenhafte 71.4 Millionen Dollar durch den Verkauf von Aktienoptionen, die er bei Amtsantritt vor drei Jahren erhielt.

Auf Platz 2 schaffte es Gary Loveman, CEO von Caesars Entertainment. Trotz eher verhaltener Geschäftsentwicklung im Konzern, erhielt Loveman insgesamt einen knapp 20.5 Millionen Dollar schweren Gehaltsscheck. Da erscheinen seine betrieblichen Ausgaben wie 539.000 Dollar für Privatjets oder 126.000 Dollar für Übernachtungen in Las Vegas geradezu bescheiden.

Auf Platz 3 bringt es Mr. Las Vegas himself – Steve Wynn. Als CEO des Konzerns Wynn Resorts kommt er auf ein Jahresgehalt von knapp 16.5 Millionen Dollar. Auch Mr. Wynns Unkosten sind nicht von schlechten Eltern, 910.000 Dollar für den Firmenjet und 503.000 Dollar für die Firmenvilla muss die Firma berappen.

An vierter Stelle bei den Gehaltshighrollern liegt der Mann, der mit einer 100 Millionen Dollar Wahlkampfspende für die Republikaner von sich reden gemacht hat, Sheldon Adelson. Als CEO der Las Vegas Sands Corporation standen am Ende 13.8 Millionen auf der Gehaltsabrechnung. Anscheinend sorgt sich der kontroverse Geschäftsmann sehr um seine Sicherheit, die Kosten dafür lagen bei unglaublichen 2.6 Millionen Dollar

Es wird erwartet, dass sich die Zahlen für 2012 nochmal in die Höhe schrauben – es stehen goldene Zeiten für die Casinomanager an. Nicht ganz so zufrieden sind hingegen viele Aktionäre. Obwohl knapp die Hälfte der Top 13 börsennotierten Gamingunternehmen Kursverluste hinnehmen mussten, stiegen jedoch die Managergehälter.  Dieses Phänomen ist jedoch branchenübergreifend bekannt und wird den Topverdienern sicher nicht den Spaß an ihren prall gefüllten Bankkonten verderben.

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