Steuern – jetzt geht es den Schweden an den Kragen

Europaweit häufen sich die Meldungen über das aggressive Vorgehen der Steuerbehörden gegen Pokerspieler. Die neueste Meldung erreicht uns nun aus Schweden. Die Skandinavier sind seit langem fester Bestandteil der internationalen Pokerszene, viele High Stakes Regulars und Turnierspieler aus dem hohen Norden findet man an den virtuellen und Livetischen überall auf der Welt.

Viele schwedische Pokerspieler haben nun Post von den schwedischen Behörden bekommen. Es wird um Offenlegung der Vermögensverhältnisse und der Pokerprofite gebeten. Einige Spieler traf es jedoch noch härter, es gab gestern mehrere Fälle von Hausdurchsuchungen und Beschlagnahmung von Computern und Telefonen. In dem Schreiben der Behörden heißt es: „Wir haben Informationen erhalten, nach denen Sie auf einer oder mehreren Internetseiten außerhalb der Europäischen Wirtschaftsunion in der Zeit zwischen 2008 und 2011 gespielt haben. Bitte reichen Sie Kontoauszüge oder Dokumente ähnlicher Art bezüglich dieser Transaktionen für den fraglichen Zeitraum ein.

In Schweden sind Pokergewinne außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums steuerpflichtig. In den Schreiben der Finanzbehörde werden explizit die Seiten PokerStars, Full Tilt Poker, Absolute Poker und Bodog erwähnt. Zudem verlangen die Beamten Einblick in elektronische Accounts wie Pay Pal, Neteller oder Moneybookers. Insgesamt macht die Aktion einen sehr umfassenden Eindruck – es wird direkt nach Onlinenicks, Kreditkartendaten und Sponsoringdeals gefragt.

Hochgepokert.com bleibt an der Story dran und berichtet wieder, sobald es neue Entwicklungen gibt.

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