Novomatic zieht vor den Verfassungsgerichtshof

Gestern lud der Novomatic Konzern zu einer Pressekonferenz, in der es vorrangig um den Start weiterer Corporate Bonds (Anm. d. Red. Unternehmensanleihen) ging. Jedoch erwähnt der Novomatic CEO Franz Wohlfahrt am Rande der Pressekonferenz, dass das Unternehmen auch gegen die Vergabe der 6 Stadt Casino Lizenzen in Österreich an die Casinos Austria juristisch vorgehen werde. Wie diverse österreichische Tageszeitungen berichten, plant Novomatic sogar bis Ende Januar den Gang vor den Verfassungsgerichtshof.

Außerdem wird sich der Glücksspielkonzern, der weltweit 12.300 Mitarbeiter beschäftigt, von nun an ein zusätzliches Standbein im online Bereich aufbauen. Binnen fünf Jahren sollen bis zu 25% des Umsatzes aus diesem Segment kommen, momentan liegen die Anteile im einstelligen Prozentbereich.

Wie bereits berichtet hat Novomatic vor Kurzem eine Online-Konzession in Schleswig-Holstein erhalten, und dürfte somit bald ein wichtiger Player am deutschsprachigen Online-Casino bzw. Gambling Markt werden. Zudem werden derzeit auch die rechtlichen Möglichkeiten in der Schweiz geprüft.

[cbanner#11]

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich Hochgepokert.com vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.

Einen Kommentar schreiben