Bürgermeisterin zockt mit einer Milliarde Dollar! – Der Gehirntumor war schuld

Eine Milliarde Dollar. Das ist die enorme Summe mit der Maureen O’Connor, die ehemalige Bürgermeisterin von San Diego, von  2000 bis 2009 gezockt hat. Das Geld wurde durch Roulette, Black Jack, und am liebsten von zu Hause aus mittels Online Poker verteilt. In dieser Zeit konnte O`Conner natürlich auch die Annehmlichkeiten des Lebens einer Highrollerin genießen. Die Casinos flogen sie mit ihren Firmenjets nach Las Vegas und hofierten sie auf jede erdenkliche Weise. Zwischenzeitlich war sie auch äußerst erfolgreich. Der  Nettoverlust beträt „nur“ 13 Millionen Dollar, die verspielte Milliarde hatte sie zuvor gewonnen. Das reicht für gewöhnlich um spielsüchtig zu werden aber bei der Ex Politikerin kam wohl noch eine weitere, medizinische Ursache dazu. 

Als der Dame 2008 das Geld schließlich ausging, nahm sie noch mal schnell zwei Millionen Dollar aus einer von ihr verwalteten, wohltätigen Stiftung. Die waren auch bald weg und die Stiftung damit ebenso pleite.

Nun musste sich Mrs O´Conner deshalb vor Gericht verantworten. Ein Schuldiger war auch bald gefunden, ein Gehirntumor war für das irrationale Verhalten und die Spielsucht verantwortlich. CAT- Scans des Tumors wurden präsentiert und in der Folge ein Vergleich geschlossen. Wenn Mrs O´Conner der Stiftung die entnommenen zwei Millionen binnen zwei Jahren ersetzt ist behördlich gesehen alles wieder gut. – Zu guter Letzt noch ein Tipp: wenn man selbst schon ordentlich Geld verzockt hat ist der Weg zum Neurologen zu empfehlen. 

Quelle: CNN-News Bild: latimesblogs.com

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