Das Ende des Pokerface. Neue Erkenntnisse: Deine Hände sind Deine Feinde!

Das Klischee vom Pokerface scheint überholt. Wir kennen das alle aus unzähligen Filmen. Der Cowboy mit dem steinernen Gesicht spielt den Gegner an die Wand und verzieht dabei keine Miene, obwohl die Kamera unbarmherzig im Close-Up auf den Schauspieler hält. Nach einer neuen Untersuchung der Standford University, die eben im Psychological Science veröffentlich wurde, spielt das Gesicht eine untergeordnete Rolle, wenn es darum geht, verräterische Signale der Schwäche oder Stärke auszusenden. Die Motorik der Hände sind, die viel mehr über den emotionalen Zustand verraten, als sie verraten sollten.

In einem komplizierten Verfahren wurde Filmmaterial der WSOP 2009 unter Laborbedingungen getestet. Die Probanden hatte sehr kurze Clips zu beurteilen. Es ging schlicht und einfach darum einzuschätzen, wie stark sich der Spieler mit seiner Bet selber einschätzt. Also, wie er die Chips setzt und mit welchem Bewusstsein der geglaubten Stärke beziehungsweise Schwäche. Im Rahmen dieser Untersuchung gab es eindeutige Tendenzen dahin gehend, dass die besten die Testteilnehmer die besten „reads“ hatten, wenn sie sich auf die Hände der Pokerspieler konzentrierten und die Art und Weise, wie die Chips gesetzt wurden. – Muss man zukünftig also mit Handschuhen spielen am Pokertisch? Und weiß der legendäre „Magic Man“ mehr, als er zugeben möchte? Hochgepokert.com wird darüber berichten.

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