Ray Bitar: Einziehungsbeschluss vor Gericht eingereicht


Die Akte Ray Bitar ist fast abgeschlossen. Am vergangenen Dienstag wurde der Einziehungsbeschluss gegenüber Ray Bitars Vermögen vor dem Gericht eingereicht. 

Ray Bitar muss aufgrund seiner Herzerkrankung nicht ins Gefängnis. Dies wurde am 15. April vor dem Gericht festgelegt. Allerdings muss der ehemalige Full Tilt CEO $40.000.000 in bar, sowie weitere Vermögenswerte abgeben. 

Anfang April hatte sich Ray Bitar in allen Anklagepunkten für schuldig befunden. Grund: Der ehemalige Full Tilt Chef braucht eine Herztransplantation aufgrund einer Herzinsuffizienz. Diese ist nur möglich, wenn er nicht ins Gefängnis kommt (ursprünglich bis zu 35 Jahre Haft angedacht). Die Transplantationszentren haben festgestellt, dass Inhaftierte nicht die erforderliche lebenslange Pflege erhalten können. Aus diesem Grund wäre Haft oder gar Bewährung keine Option, um auf die Transplantations-Warteliste gesetzt zu werden.

Da Bitar laut seinen Ärzten noch maximal 12 Monate zu leben hat, musste vor Gericht eine schnelle Entscheidung getroffen werden. Das Urteil wurde kurz darauf verkündet, am Jahrestag des Black Friday! Das Gericht entschied, dass Bitar nicht ins Gefängnis muss. Im Gegenzug muss er auf $40.000.000 in Bar verzichten, sowie einige Vermögenswerte abtreten.

Jetzt folgte der Einziehungsbeschluss. Flushdraw.com gibt dies mit folgenden Worten wieder: „Der König des Lobster … verliert fast alles was er besitzt.“ Insgesamt verliert er die Ansprüche auf 18 Bankkonten, darunter auch Konten in Deutschland, 7 Immobilien (Darunter auch sein Haus im Wert von $3.000.000) und 9 Beteiligungen an anderen Firmen. Sogar eine 5-Jahres Mitgliedschaft eines Golfclubs in Bermuda muss er abgeben. Der Wert: $400.000. 

Bereits Anfang Mai geht Bitar für die Herztransplantation in eine Klinik. Die abschließenden Worte von Flushdraw.com:Selbst wenn Bitar ein neues Herz bekommt … sind seine Tage, an denen er Dom Perignon säuft vorüber.“

[cbanner#13]

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich Hochgepokert.com vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.

Einen Kommentar schreiben