WSOP: Spielt Doyle Brunson doch?

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Eine World Series of Poker ohne Doyle Brunson scheint unvorstellbar. Doch vor wenigen Tagen sorgte Doyle mit einem Tweet für Aufsehen. Hat er es sich jetzt schon wieder anders überlegt?

Laut einem Tweet von Poker-Urgestein Doyle Brunson soll der „Godfather of Poker“ an den Events bei der WSOP nicht teilnehmen. Zu anstrengend und zu unprofitabel waren die Events in den letzten Jahren für den „Godfather of Poker“. Sein letzter Cash liegt bereits über vier Jahre zurück. 2009 erreichte er den Final Table des $10.000 7-Card Stud Events. 2011 spielte er gerade mal sieben Events, 2012 waren es nur noch Vier. $160.000 wurden dabei in den Sand gesetzt. 

Sogar seine eigene Tochter war erstaunt. Sie sagte unter anderem: „Ich wusste gar nicht, dass er twitterte, die WSOP nicht spielen zu wollen“. Doch jetzt räumt Doyle selbst auf. Der letzte Tweet weißt auf seinen aktuellen Blog hin:

Und dort heißt es Auszugsweise: „Wow, ich hätte nie geglaubt, dass mein Tweet solch eine Kettenreaktion auslöst. … Ich habe mehr als 100 Tweets und zahlreiche Anrufe bekommen, sämtliche Medien wollten Interviews und Infos zu meinem Ruhestand. Ich glaube mein Tweet wurde hier etwas missverstanden. 

Ich werde definitiv nicht aufhören Poker zu spielen! Ich werde solange spielen, bis ich nicht mehr am Tisch sitzen kann. … Was mich veranlasste meinen Tweet zu schreiben, war die Tatsache, dass ich nach nur 10 Stunden Cashgame fertig war und drei eklatante Fehler in den letzten 30 Minuten beging, die mich Tausende von Dollar kosteten. … Ich war mental müde und hatte zu lange gespielt. Also dachte ich, es sei besser die Cash Games zu spielen anstatt die langen Turniere. Manchmal erscheint es mir so, als ob die Öffentlichkeit bestimmt, wie gut ein Spieler ist, gemessen an seinen Turniererfolgen. Allerdings sind viele der besten Spieler kaum Turnierspieler und werden gar nicht wirklich wahrgenommen. Das Cash Game hat eben keine große Werbung. 

Werde ich bei der WSOP spielen? Ich weiß es nicht und ich schließe es sicherlich nicht aus. Es hängt davon ab, wie ich mich fühle. … Meine Gesundheit ist in einem guten Zustand und es ist immer noch etwas Gas in meinem Tank. Wenn jemand das bezweifelt: Ich spiele fast jeden Tag im Bellagio oder im Aria. Kommt vorbei und spielt mit mir!

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Des Weiteren bekräftigte Doyle die Klage von Phil Ivey und steht hinter dem Poker-Pro. Für ihn ist das Casino selbst dafür verantwortlich: 

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