Microgaming Skandal – Spieler erhalten Gelder nach 5 Jahren

Im Februar 2008 beendete Microgaming (heute als MPN tätig) die Verwendung der Software Lizenz von Tusk Investment Corporate, welche für 28 online Anbieter und 6 online Casinos verantwortlich war. Tusk wurde kurz darauf im März für insolvent erklärt und hinterließ Tausende von Spieler mit offenen Forderungen in Summe von ca. $ 10 Millionen. Microgaming vertrat den Standpunkt, dass man den Spielern nur die Software zur Verfügung stellte, und daher keine Haftung für die Gelder der Spieler hatte.

Die Skins im Tusk Umfeld waren sehr beliebt bei vielen Spielern, da es überdurchschnittlich hohe Rackeback Deals gab. Die bekanntesten Skins waren Battlefield Poker und Red Nines.

Nun nach mehr als 5 Jahren wurde ein Masseverwalter ernannt und es kommt endlich Bewegung in den Fall. Die Gläubiger sollen bis Juli zumindest einen Teil ihrer Forderungen zurückerhalten. Laut einem Schreiben des Masseverwalters PPB Advisory werden $ AUD 1,31 Millionen zur Ausschüttung zur Verfügung stehen. Jedoch hätte dieser Betrag deutlich höher sein können. Wie einige Spieler im 2+2 Poker Forum berichten, weigern sich die Payment Processors und eWallets Partner Außenstände von $ 800.000 zu begleichen.

Die Gläubiger haben die Möglichkeit ihre Forderungen via Email an tusk@ppbadvisory.com gelten zu machen. Anbei der Link mit sämtlichen Informationen und dem entsprechenden Formular.

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