Bitcoin in der Krise – US-Finanzbehörde checkt Geldwäscheverdacht

bitcoin_1_300x300_scaled_croppbitcoin
Die virtuelle Währung Bitcoin steht unter Beschuss. Die US-Finanzbehörde veranlasste eine richterliche Anweisung bei zwei Dutzend Firmen, die Bitcoin als Zahlungsmittel nutzen. Der Verdacht der Geldwäsche besteht. 

Bitcoin ist eine relativ neue virtuelle Währung. Doch bereits zu Beginn gab es reichlich Probleme. Während das iPoker Netzwerk und Satoshi Poker die Währung als Zahlungsmittel nutzen, knöpfte sich die Finanzbehörde in Kalifornien das Unternehmen vor. Die Behörde beschuldigte Bitcoin ein Unternehmen mit dem Unternehmenszweck „Geldüberweisungsdienst“ gegründet zu haben, ohne eine hierfür notwendige Lizenz zu beantragen. Das Problem für Bitcoin bestand aber darin, dass das Unternehmen gar keine Möglichkeit zum Geldtransfer anbietet.

Des Weiteren bekam man einen Hackerangriff zu spüren. Knapp über eine halbe Million Dollar wurde gestohlen. Ebenfalls lassen sich hier einfach zahlreiche Drogengeschäfte und Waffenhandel durchführen, da die virtuelle Währung vollkommen anonym ist. Da die Transaktionen nicht zurückverfolgt werden können, ist dies ein gefundenes Fressen für Geldwäsche und vieles mehr. 

bitcoinNun müssen über zwei Dutzend Firmen in den USA ihre Konten offenlegen. Der Spiegel berichtet aktuell, dass die Finanzbehörde prüfen will, ob ‚die Firmen die in den USA notwendigen Schritte gegen Geldwäsche unternehmen, Kundenschutz betreiben und saubere Investmentstrategien anwenden.‘

Bitcoin ist eine eigene Internet-Währung, die über den p2p-Transfer funktioniert. Die Währung wurde 2008 von Satoshi Nakamoto (es handelt sich hierbei vermutlich um ein Pseudonym hinter dem eine Gruppe von anonym bleibenden Personen steht) als staatlich unabhängige Alternative zu den von Notenbanken herausgegebenen Währungen entwickelt. Die „digitale Münzen“ können über das Internet versendet werden ohne den Umweg einer Bank oder einer Abrechnungsstelle. Dadurch sollen die Gebühren erheblich billiger sein. Das Guthaben kann nicht eingefroren werden und es gibt keine Bedingungen oder Einschränkungen. 

Einen genauen Überblick der Bitcoins findet ihr auf der offiziellen Homepage. 

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich Hochgepokert.com vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.

Einen Kommentar schreiben