Mike Matusow über Collusion, Chipsmuggling und Re-Entries

mike-matusowMike Matusow befindet sich momentan in Florida, wo er das Seminole Hard Rock Poker Open mitspielt. In diesem Event sind an drei Starttagen unbegrenzte Re-Entries erlaubt, ein Konzept, das „The Mouth“ nicht gut heißt.

Spielerisch ist Mike „The Mouth“ Matusow über jeden Zweifel erhaben. Er hat fast $9 Millionen an Live Winnings vorzuweisen und kann vier Bracelets sein Eigen nennen. Sein letztes gewann er erst diesen Sommer, trotzdem nahm er nach der WSOP eine Auszeit vom Pokern. Nun ist er wieder zurück an den Tischen.

In einem Interview mit dem Bluff Magazine im Zuge der Seminole Hard Rock Poker Open beschwert sich Matusow über die Turnierstruktur: Spieler, die Tag 1a oder 1b mit Chips abschließen, können sich an den weiteren Starttagen erneut einkaufen und den größten Stack mit in Tag 2 nehmen. Dies öffne dem Chipsmuggling Tür und Tor, so Matusow: Man könne einfach einen Großteil seiner Chips einstecken, sich am nächsten Tag neu einkaufen und im Laufe der Levels die Chips seinem Stack hinzufügen. Matusow nennt die Struktur „grauenhaft“ und ist der Meinung, dass trotz des größeren Rakes fürs Casino die Neuerung schlecht für Poker im Allgemeinen ist.

Was haltet ihr davon? Findet ihr die neuen Turniere mit unbegrenzten Rebuys gut für die Poker-Ökonomie?

Hier gibts das komplette Interview:

 

 

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