Poker Mafia Fall – Justin Smith und Edwin Ting bekennen sich schuldig

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Im April diesen Jahres wurde in New York eine illegale Pokerrunde mit Verbindungen zur russischen Mafia gesprengt. Zahlreiche Personen wurden verhaftet, darunter auch einige Pokerpros. Zwei von ihnen, Justin Smith und Edwin Ting bekannten sich vor Gericht nun schuldig und müssen mit bis zu fünf Jahren Gefängnis rechnen.

Die beiden High Stakes Pokerspieler waren geständig, an illegalen Glücksspielen teilgenommen beziehungsweise im Fall von Ting diese mit organisiert zu haben und hoffen durch ihr Geständnis nun auf Haftminderung. Die Gerichtsverhandlung findet nächsten Monat statt.

In der Anklageschrift sind weiterhin noch einige Spieler mit großen Turniergewinnen zu finden, die in die illegalen Aktivitäten verstrickt sein sollen: John Hanson, Abe Mosseri, Bill Edler, Peter Feldman, Vadim Trincher und Arthur Azen. Trincher, Hanson und Azen könnte es dabei am härtesten erwischen. Trincher könnte 90 Jahr im Gefängnis verbringen wenn er verurteilt wird, Hanson könnte mit 92 Jahren rechnen und Azen mit 115 Jahren.

Die illegalen Pokerrunden in New York waren dabei nur ein kleiner Teil einer Geldwäsche- und Betrugsmaschinerie der russischen Mafia, so Ray Kelly, der Polizeichef von New York.

Der US-Amerikaner Justin Smith hat bereits $2,149,387 bei Live Turnieren gewonnen. Seinen größten Cash landete er 2010 beim WPT Bellagio Cup als er zweiter wurde und $594,755 abräumte. Sein Landsmann Edwin Ting gewann in seiner Karriere bei Live Turnieren $80,565. Beide Pokerpros müssen nun mit erheblichen Gefängnisstrafen rechnen.

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