Norwegen plant Small Stakes Pokerturniere zu legalisieren

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Pokern ist in Norwegen illegal. Im ganzen Land gibt es keinen einzigen lizensierten Cardroom. Legal zocken darf die Bevölkerung nur bei staatlichen Lotteriegesellschaften und Sportwetten aber nicht beim Kartenspiel. Doch dies könnte sich nun ändern, denn die Regierung plant den Glücksspielmarkt zu legalisieren, zu erweitern und zu regulieren.

Poker würde dann ein Teil der Reform sein und von dem neuen Gesetzesentwurf profitieren. Allerdings nur zu einem gewissen Grad. Denn die Pläne der neuen Regierung sehen nur eine Legalisierung von Low Stakes Turnieren mit einem geringen Buy-in vor.

Die neuerlichen Pläne den Glücksspielmarkt zu öffnen, sind auf einen neuen Untersuchungsbericht zurückzuführen, den die Regierung in Auftrag gegeben hatte. In diesem heißt es, dass eine Ausweitung des Glücksspielmarktes von erheblichem Nutzen für die Wirtschaft des Landes sein könnte. Auch wenn die Legalisierung von Poker sich zunächst nur auf Small Stakes Turniere beziehen wird, könnte es trotzdem dazu beitragen, das Spiel in einem Land größer und populärer zu machen, das bereits so viele großartige und weltbekannte Spieler hervorgebracht hat.

Man denke beispielsweise an den ehemaligen Pro Thor Hansen, der für die Poker Hall of Fame nominiert war und zwei WSOP Bracelets sowie 46 WSOP Cashes vorweisen kann. Oder an Johnny Lodden, der eine angesehene Größe im internationalen Pokerzirkus ist und vor allem Online eine Zeit lang zu den erfolgreichsten Spielern der Welt zählte. Und nicht zu vergessen natürlich Online Wunderkind  Annette Obrestad, die es zu weltweitem Ruhm gebracht hat und die jüngste Spielerin war, die ein WSOP Bracelet gewinnen konnte.

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