Black Jack Betrug: Archie Karas plädiert auf nicht schuldig

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Anfang des Monats wurde der legendäre Las Vegas Zocker Archie Karas verhaftet. Ihm wird vorgeworfen, beim Black Jack im Barona Casino in Kalifornien betrogen zu haben. Mittlerweile wurde er den Behörden in Kalifornien ausgeliefert. Vor Gericht hat er nun auf nicht schuldig plädiert. Sollte er dennoch verurteilt werden, so drohen ihm bis zu 3 Jahre und 8 Monate Gefängnis.

Am vergangenen Freitag hatte er seine erste Anhörung vor Gericht. Er wird angeklagt wegen Diebstahl, gewinnen durch betrügerische Absichten und Betrugs beim Black Jack. Karas wird vorgeworfen, die Karten markiert zu haben, um sich damit einen Vorteil zu verschaffen, der ihn am Ende zu einem $8.000 Gewinn verholfen hatte. Die Überwachungskameras des Casinos hatten ihn dabei gefilmt und so konnte die Zockerlegende schließlich verhaftet werden.

Für Karas war dies nicht das erste Mal, dass er mit den Behörden wegen Glücksspiel aneinander geriet. Wie das Las Vegas Review-Journal berichtet, soll hatten ihn die Glücksspiel Behörden von Nevada viermal seit 1988 festgenommen.

Die Geschichte von Archie Karas ist besonders tragisch. Der 62-Jährige war bereits mehrmals Teil des WSOP Main Events und in den 90er Jahren schlug er die besten Poker Pros der damaligen Zeit. Zudem war er ein furchtloser Zocker, der kaum ein Glücksspiel auslassen konnte. Damals soll er sagenhafte $40 Millionen beim Zocken gewonnen haben, was seinen Fall zum größten dokumentierten Glücksspiel Upswing der Casino Geschichte machte. Doch er hat alles wieder verloren und wird nun wohl bald auf dem traurigen Höhepunkt seiner Laufbahn angekommen sein. Die ganze Geschichte von Archie Karas gibt es auch hier zu lesen.

 

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