Tod einer Akrobatin – MGM Grand Casino und Cirque du Soleil müssen mit Strafen rechnen

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Im Juni 2013 kam es zu einem tragischen Unfall in Las Vegas. Die Akrobatin Sarah Guillot-Guyard (Foto links) fiel bei einer Show des Cirque du Soleil im MGM Grand Casino 28 Meter in die Tiefe und starb an ihren Verletzungen. Die Behörden haben nun angekündigt, rechtliche Schritte gegen das Casino und den Cirque du Soleil einzuleiten.

Es waren schreckliche Momente, die sich im MGM Grand Casino abgespielt hatten. Vor den Augen des Publikums stürzte die 31-jährige Akrobatin in den Tod. Die zweifache Mutter performte gerade eine der finalen Szenen der Show auf einer “vertikalen Bühne” als sie während des Aufstiegs zur Spitze aus ihrer Sicherung rutschte und in die Tiefe stürzte. Es war der erste tödliche Unfall in der 30-jährigen Cirque du Soleil Geschichte.

Die Sicherheitsuntersuchungen zu dem Fall sind nun abgeschlossen. Denen zufolge soll sich das Sicherheitsseil bei ihrem schnellen Aufstieg gelöst haben. Wie ein Sprecher mitteilte, soll sie “zu schnell geklettert sein, was dazu führte, dass das Seil aus der Halterung sprang.” Die Untersuchungskommission kam zu dem Entschluss, dass die Akrobatin zu schnell aufstieg, wiel sie nicht genau genug trainiert worden sei. Somit sei auch der Cirque du Soleil für den Unfall verantwortlich, der die Verstorbene nicht hinreichend trainiert und den “Arbeitsplatz” nicht genügend gegen Gefahren gesichert habe. Das Unternehmen muss nun eine Strafe von $25.000 fürchten.

Auch das MGM Grand Casino wird angeklagt und muss mit einer Geldstrafe rechnen. Dem Casino wird vorgeworfen, seine Angestellten schwerwiegenden Gefahren ausgesetzt zu haben aufgrund der fehlerhaften Gefahreneinschätzung durch den Cirque du Soleil. Die Anwälte haben bereits angekündigt, gegen die Vorwürfe vorzugehen.

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