Pokerspieler wird zweimal hintereinander fast ausgeraubt – eine unglaubliche Story

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Eric Riley, amerikanischer Unternehmer mit jamaikanischen Wurzeln und Freizeit-Pokerspieler, wurde zwei Mal an einem Tag fast ausgeraubt. Die Story ist fast so unglaublich wie die gescriptete Handlung von Reality-Soaps im deutschen Fernsehen.

Riley hatte seinen Rucksack in Atlantic City mit 100.000 Dollar in bar gepackt, die Gewinne seines Pokertrips kurz vor der Abreise bei sich zu haben . Von einem angeblichen Freund namens „Junior“ wollte er sich zum JFK Flufghafen fahren lassen, um kurzfristig noch einen Flieger zu erwischen.

Dort angekommen stieg er aus dem Auto aus, um seinen Rucksack auf dem Kofferraum zu holen. In diesem Moment drückte Junior auf das Gaspedal und wollte sich mit noch offenstehendem Kofferraum und dem Bargeld aus dem Staub machen.

Riley rannte zum nächstgelegenen Taxi und machte dem Fahrer klar: „Folgen Sie dem Auto dort! Der Typ hat mein Geld gestohlen!“. Nach kurzer Zeit musste das Junior aufgrund einer roten Ampel anhalten und Riley stieg blitzschnell aus dem Taxi, um sich den Rucksack mit dem Bargeld wiederzuholen. Die Lichter der Ampel schalteten auf Grün und der vermeintliche Räuber fuhr ohne die Beute los, während Riley filmreif auf den Boden geschleudert wurde – mit seinem Rucksack in seiner Hand.

Was dann geschah, ist kaum zu glauben: 

Ein weiterer Wagen kam angefahren und einer der beiden Insassen gab an: „Wir sind Undercover-Cops, was ist denn passiert?“. Nachdem Riley berichtete, was ihm gerade widerfahren ist, sagte der Fahrer „Steig ein, wir müssen diesen Typ kriegen!“.

Während der Fahrt sprach einer der beiden ins Handy und ordnete an „Schnell, riegelt den Flughafen ab!“. Dann zog sich der Beifahrer die Kapuze über den Kopf, drehte sich zu Riley und richtete eine Pistole auf dessen Brust. „Beweg dich nicht!“, sagte er.

Nachdem er aber die Tür öffnete und Riley auf unerklärliche Weise aus dem Wagen flüchten konnte, obwohl einer der vermeintlichen Undercover-Cops noch immer die Pistole auf ihn richtete, lag er erneut auf der Strasse – mit seinen 100.000 Dollar im Rucksack.

Nach 10 Minuten konnte er dann einen Taxifahrer ausfindig machen, der ihn zur nächsten Polizeistation brachte, um dort den Behörden seine unglaubliche Geschichte zu erzählen.

Eric Riley wird es sich künftig zweimal überlegen, ob er mit soviel Bargeld reisen möchte und ob seine Schutzengel nicht vielleicht sogar schon aufgebraucht sind…

Die englische Geschichte im Original findet ihr unter folgendem Link.

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