USA: Geschäftsmann verzockt Millionen an Investorengeldern in Las Vegas

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Ein Geschäftsmann aus Kalifornien soll mehrere Millionen US Dollar an Investorengeldern in Las Vegas verzockt haben. Wie die Los Angeles Times berichtet, soll er Geld von Investoren seiner Firma für Zahnmedizin Equipment dazu genutzt haben, um in Las Vegas zu gamblen. Dabei soll er alles verloren haben.

Die Bundebehörden kamen ihm auf die Spur und William Knox wurde am 18. November verhaftet. Seine Anklage wurde am 4. Dezember öffentlich gemacht. Der Geschäftsmann bekannte sich in sechs Fällen wegen Betrugs schuldig und wurde für $125.000 Kaution wieder auf freien Fuß gesetzt.

Bei seinem Unternehmen handelt es sich um die Firma Osseous Technologies of America. Zwischen 2010 und 2012 soll Knox mindestens $3.5 Millionen durch Investoren bekommen haben. Neben dem Glücksspiel wird er auch beschuldigt, das Investorengeld für die privaten Schulen seiner Kinder benutzt zu haben.

Mit einem versteckten Audiorekorder konnte das FBI den Betrüger schließlich überführen. Heimlich wurde ein Gespräch zwischen Knox und einem der geschädigten Investoren aufgenommen, indem der Angeklagte zugab, das Geld verspielt zu haben. Auf dem Tape ist auch zu hören, dass Knox Selbstmord begehen wollte, nachdem ihm bewusst wurde, dass sein Betrug eventuell auffliegen könnte. Knox wurde in eine Psychiatrie eingewiesen, nachdem er einem Therapeuten von seinen Suizid-Plänen berichtet hatte.

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