Kalifornien: Kommt 2015 legales Online Poker?

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Bereits in drei Staaten der USA wurde Online Glücksspiel legalisiert. In Delaware, Nevada und seit neustem auch in New Jersey darf mittlerweile legal im Internet gezockt werden. 2015 könnte es auch in Kalifornien soweit sein.

Der „Golden State“ könnte dabei zu einem extrem wichtigen Faktor in der Online Glücksspiellandschaft der USA werden, denn der Marktwert allein von Online Poker wird auf $400 Millionen geschätzt. In Kalifornien leben mehr Menschen, als in Kanada und daher könnte der Staat zu einem großen Faktor werden.

In den letzten Jahren hat es daher immer wieder Bemühungen gegeben, eine Regulierung des Glücksspielmarktes herbeizuführen. Doch bisher konnten sich die mächtigen Stammes-Glücksspiel-Gruppen nicht einigen. In den USA liegen nämlich die meisten Glücksspiele in den Händen von traditionellen Indianer-Stämmen. Das sogenannte Tribal-Gambling machte in 2012 $27.9 Milliarden des gesamten Marktes aus während Kalifornien mit $6.78 Milliarden der größte Stammes-Glücksspielmarkt ist. Bisher wurde die Herausforderung noch nicht gemeistert einen Weg zu finden, wie man kommerzielle Glücksspielunternehmen in den kalifornischen Markt integrieren könne. Manche Parteien an den Verhandlungen sind konsequent dagegen, andere könnte sich durchaus Partnerschaften vorstellen.

Weiterhin gibt es immer wieder die Debatte, ob eine Legalisierung von Online Glücksspiel den landbasierten Casinos schade oder nicht. Es bleibt abzuwarten, welche Seite am Ende die besseren Argumente haben wird.

Nelson Rose, Rechtsexperte für Glücksspielangelegenheiten, sagte gegenüber dem Sam Francisco Chronicle, dass er optimistisch sei, dass es 2015 zu einer Regulierung des Glücksspielmarktes in Kalifornien kommen könne. Dieses Jahr werde es dahingehend noch keine Entwicklungen geben, da es ein Wahljahr sei. Mit dieser Meinung steht der Experte nicht allein da. Viele in der Branche sind optimistisch, dass es langsam aber sicher auf eine Legalisierung in Kalifornien hinauslaufen wird. Der Markt ist einfach zu lukrativ, als dass sich die involvierten Parteien das auf Dauer entgehen lassen könnten.

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