VPN-Betrüger „SizzlinBetta“ spricht Klartext

betrug_300x300_scaled_croppBetrug beim Online-Poker ist ein nach wie vor ein großes und wichtiges Thema. In einem ausführlichen Interview gab US-Profi und VPN-Betrüger Stephen „SzzlinBetta“ Reynolds nun tiefe Einblicke wie er diverse Anbieter linkte und Fehler in deren Systemen erkannte.

In einem Interview spricht SNG-Spezialist Stephen „sizzlinbetta“ Reynolds, der bislang knapp 2 Millionen US-Dollar an Online-Gewinnen vorzuweisen hat, offen über seinen Betrug am virtuellen Filz. Nach dem Black Friday spielte der Online-Pro mit Hilfe eines VPN (Virtual Private Network), welcher die IP-Adresse des Spielers verbirgt, aus den USA auf verschiedenen europäischen .com-Seiten. Darunter war unter anderem Branchenprimus PokerStars.

PokerStars sperrte ihn zwar drei Tage später, doch Reynolds fand erneuteinen Weg, weiterhin mit einer IP-Adresse aus den USA heraus zu spielen, ohne dabei entdeckt zu werden. Und er sei bei weitem nicht der einzige Spieler, der Fehler im System ausnutze. Laut Reynolds stellen viele Betrüger ihre Accounts zur Verfügung und berechnen eine Gebühr, damit US-Spieler an den Tischen Platz nehmen können.

Reynolds gab außerdem an, dass er 2013 unter dem Nickname „Celtik112“ und einem weiteren Namen, der immer noch aktiv ist und von einem anderen Spieler genutzt wird, auf PokerStars gespielt zu haben. Zusätzlich  übte Reynolds heftige Kritik an einigen US-Seiten, die ihm noch Geld schulden oder die Spieler nicht mehr auszahlen. Demnach schulde ihm der Anbieter GoalWin noch 10.000 US-Dollar wie Reynolds in dem Interview verriet.

Das ausführliche Interview könnt Ihr auf NJ.com noch einmal nachlesen!

 

 

 

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