Full Tilt: 30.000 US-Spieler bekommen bis Ende Februar $82 Millionen

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Bis zum Ende des Monats Februar, sollen $82 Millionen auf die Bankkonten von 30.000 US Spielern überweisen worden sein. Das Geld ist Teil der ersten Runde der Rückzahlungen, die von der Garden City Group durchgeführt werden. Damit bekommen nun also große Teile der US Spieler ihr Geld zurück, die seitdem Full Tilt nach dem Black Friday offline ging, keinen Zugriff mehr auf ihre Konten hatten.

In einer zweiten Rückzahlungsrunde soll sich dann um die Gelder der ehemaligen Kunden von Full Tilt gekümmert werden. Diese Affiliates müssen ebenso noch auf ihr Geld warten wie die zahlreichen Full Tilt Pros.

Full Tilt Poker schloss im Juni 2011 seine virtuellen Pforten. Dabei hatten die Spieler keine Möglichkeit, ihr Geld abzuheben. Es wird geschätzt, dass $300 Millionen Online festhingen. Viele Spieler hatten ihre Bankrolls schon längst abgeschrieben, als es 2012 zu einer Einigung zwischen Pokerstars und dem Department of Justice kam. Pokerstars hatte zugestimmt, alle Nicht-US-Spieler auszubezahlen und weitere $547 Millionen dem Department of Justice zur Verfügung zu stellen, um den US-Spielern ihr Geld zurückzugeben. Teil der Einigung war auch, dass Pokerstars Full Tilt aufkauft und im November 2012 ging der Pokerraum dann wieder online.

Seitdem wurden bisher $184 Millionen an Nicht-US-Spieler zurückgezahlt. Die Spieler mussten 495 Tage warten, bis sie ihr Geld zurück hatten. Die US-Spieler mussten sich doppelt so lang gedulden. Für diejenigen, die ihr Geld Ende Februar erhalten waren es 974 Tage Wartezeit, also mehr als zweieinhalb Jahre.

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