Erneuter Chip-Betrug aufgeflogen

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Erneut gibt es einen Chip-Betrug. Im Maryland Live Casino in Virgina wurde ein Ehepaar festgenommen, dass satte $150.000 in gefälschten Chips in Umlauf bringen wollte. 

Im Maryland Live Casino soll nach Angaben von PokerNews.com ein Ehepaar versucht haben, gefälschte $100 Chips im Wert von insgesamt $150.000 in Umlauf zu bringen. Der Betrug flog allerdings früh auf, gerade einmal $35.000 konnte das Ehepaar verstreuen. Die restlichen $115.000 wurden in einem See bei Springfield Virginia gefunden, ganz in der Nähe des Hauses des Ehepaares. Da die Chips gut „schwimmen“ konnten, waren sie auf der Oberfläche des Sees gut sichtbar für die Beamten. 

Der Mann soll für rund $12.000 die $150.000 Fake-Chips im Internet gekauft haben. Wie der Betrug allerdings aufflog ist noch nicht bekannt. Das Ehepaar war allerdings bereits wegen Betruges Vorbestraft, sodass sie wohl nun eine längere Haftstrafe verbüsen müssen. 

Der Chip-Betrug scheint im Jahr 2014 in Mode zu kommen. Es war der Paukenschlag des noch jungen Jahres. Während des ersten Events der Borgata Winter Open kam es im Borgata Hotel Casino & Spa zu einem Eklat. Weil während des Turniers eine große Anzahl gefälschter Chips in Umlauf gebracht wurden, wurde das Turnier, bei dem satte 2 Millionen US-Dollar garantiert waren, umgehend gestoppt.

Im Zuge der Ermittlungen wurde daraufhin Christian Lusardi als Verdächtiger festgenommen. Die Ermittler kamen ihm auf die Schliche, weil in seinem Hotelzimmer im Harrahs Resort knapp 2,7 Millionen gefälschter Chips sichergestellt wurden. Wie Hochgepokert.com vor kurzem berichtete, wollen die Spieler nun ihr Geld und die Reisekosten zurück. Da das Verfahren noch nicht abgeschlossen ist, will das Casino keine direkten Fragen beantworten oder Kommentare zu dem Thema abgeben. Die Untersuchungen laufen derzeit noch, sollen aber in Kürze abgeschlossen sein.

 

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